Auch der frühere Münchner Kingsley Coman war damals angeschlagen von der französischen Nationalelf zurückgekehrt. Er konnte lediglich im Rückspiel als Einwechselspieler wieder eingesetzt werden. Kapitän Manuel Neuer (Muskelfaserriss), Jamal Musiala (Muskelbündelriss) und Hiroki Itō (Mittelfußbruch) fielen damals ebenfalls verletzt aus.
„Das hat uns damals sehr, sehr, sehr weh getan“, erinnerte sich Eberl. „Jetzt hoffen wir, dass die Jungs gesund zurückkommen, wenn sie zur Nationalelf gehen. Und wenn wir dann die Jungs da haben, dann habe ich ein richtig gutes Gefühl, um in diese wirklich fantastischen Wochen zu gehen.“ Gleichzeitig schwebt die Länderspielpause aber drohend wie ein Damoklesschwert über den Münchnern.
Auf Eberls warnende Worte angesprochen, sagte Vorstandschef Jan-Christian Dreesen zu t-online: „Max hat total recht. Weil wenn man so wie wir jetzt im Flow ist, wenn man auch in dieser Taktung ist, auch mit drei Spielen in der Woche, dann kann es ruhig so weitergehen. Das ist jetzt leider nicht der Fall.“ Und weiter: „Wir hoffen natürlich erst einmal, dass alle gesund aus dieser Länderspielpause auch wieder zurückkehren. Und wir müssen dann den Rhythmus wiederfinden.“
Es war nicht zu überhören: Wenn die Bayern es sich hätten aussuchen können, hätten sie die Länderspielpause wohl am liebsten übersprungen und direkt mit den Champions-League-Duellen mit Madrid weitergemacht.
Auch Trainer Vincent Kompany äußerte sich zur Problematik, die die März-Länderspielpause vor einem Jahr mit sich brachte. „Ich verstehe natürlich das Gefühl von Max und Jan. Letztes Jahr haben Christoph, Max und ich uns ein High-Five gegeben, weil alle vor Beginn der Länderspielpause fit waren“, sagte der Belgier schon vor der Partie gegen Union. „Wir dachten: ‚Jetzt dürfen wir eine Woche Pause machen und dann geht es richtig los.‘ Und danach waren auf einmal vier Spieler verletzt.“ Droht den Bayern jetzt also ein bitteres Déjà-vu?











