Frankfurt, Stuttgart und Köln
Nach Fehlstart: Taco Bell wagt neuen Anlauf in Deutschland
03.04.2026 – 17:03 UhrLesedauer: 1 Min.
Taco Bell scheiterte in Deutschland bereits mehrfach – nun wagt die US-Kette einen neuen Anlauf. Ab 2026 sollen erste Filialen öffnen.
Die US-amerikanische Fast-Food-Kette Taco Bell plant einen neuen Versuch, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen. Nachdem frühere Expansionspläne gescheitert waren, sollen nun im vierten Quartal 2026 erste Filialen eröffnen.
Zum Auftakt sind Standorte in Frankfurt, Stuttgart und Köln vorgesehen. Weitere Städte könnten folgen, konkrete Pläne dazu wurden bislang nicht veröffentlicht. Taco Bell betreibt weltweit rund 8500 Restaurants in mehr als 30 Ländern und gilt als einer der größten Anbieter sogenannter mexikanisch inspirierter Schnellgerichte wie Tacos, Burritos und Quesadillas.
Der Europamanager des Unternehmens, Ian Cranna, sieht Deutschland als wichtigen Markt für die weitere Expansion. Auch hierzulande ist Fast Food fest etabliert: Studien zufolge greift etwa jeder Zehnte mindestens einmal pro Woche zu entsprechenden Angeboten.
Der neue Anlauf kommt jedoch nicht ohne Vorgeschichte. Bereits für den Sommer 2024 hatte Taco Bell den Einstieg in Deutschland angekündigt. Die Pläne wurden später verschoben und im Mai 2025 vorerst gestoppt.
Hintergrund sollen Konflikte mit dem damaligen Franchise-Partner Ilkem Sahin gewesen sein. Medienberichten zufolge gab es Streitigkeiten mit dem Mutterkonzern sowie Vorwürfe, Mitarbeitende seiner Holding seien nicht bezahlt und bedroht worden. Diese Vorwürfe wurden zurückgewiesen.
Neben klassischen Fleischgerichten plant das Unternehmen auch vegetarische Optionen. Ob und wie das Angebot von den Verbrauchern angenommen wird, dürfte entscheidend für den weiteren Ausbau des Filialnetzes sein.












