
Stadion voller Schnee
St. Pauli und Werder spielen 0:0 – doch erst müssen Fans helfen
Aktualisiert am 04.01.2026 – 17:44 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor dem Testspiel gegen Werder Bremen sind die Fans gefragt. Mit Schaufeln und Schneeschiebern sorgen sie mit dafür, dass die Partie stattfindet. Im Spiel überzeugen vor allem die Hamburger.
Wegen des Wintereinbruchs in Norddeutschland war lange nicht sicher, ob das Freundschaftsspiel FC St. Pauli gegen Werder Bremen am Sonntag überhaupt stattfinden würde. Am Morgen rief der FC St. Pauli Fans und Mitglieder dazu auf, mit Schneeschiebern und Schaufeln zur Geschäftsstelle im Millerntor-Stadion zu kommen. Sie sollten die Tribünen von Schnee und Eis befreien.
Der Appell zeigte Wirkung: Mehr als 50 Anhänger halfen mit. Der Verein bat wenige Stunden später sogar darum, dass nicht noch mehr Menschen kommen. Als Dank an die freiwilligen Helfer gab es Franzbrötchen.
Das Spiel konnte somit stattfinden. Die Bundesliga-Rivalen FC St. Pauli und Werder Bremen trennten sich in dem Test unentschieden. Eine Woche vor dem ersten Spieltag im neuen Jahr spielten die Teams im Millerntor-Stadion vor 25.087 Zuschauerinnen und Zuschauern 0:0.
Bei winterlichen Verhältnissen in Hamburg hatten die Gastgeber mehr Spielanteile und Chancen auf den Sieg. Die Bremer taten sich nach zwei Trainingstagen seit Ende der Weihnachtspause noch schwer. St. Paulis-Cheftrainer Alexander Blessin und sein Werder-Kollege Horst Steffen hatten in der ersten Halbzeit jeweils ihre Bestbesetzungen spielen lassen. Nach der Pause gaben sie allen anderen Spielen ihre Einsatzzeiten.
„Ich habe noch nie oder selten ein Freundschaftsspiel im Winter gehabt, das ausverkauft ist“, sagte St. Paulis Trainer Alexander Blessin vor der Partie dem Sender Sky.
Die Hamburger starten in die Fortsetzung der Bundesliga-Saison am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig. Die Bremen treten ebenfalls am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen die TSG 1899 Hoffenheim an.










