Einfaches Rezept
„Falscher Hase“: Ein Klassiker, der aus der Not entstand
14.03.2026 – 10:40 UhrLesedauer: 2 Min.
„Der falsche Hase“ entstand aus der Not, ist heute jedoch ein echter Klassiker. Ideal für Fans deftiger Hausmannskost – und auch in einer vegetarischen Variante ein Genuss.
Die Berliner Küche zeichnet sich durch einfache, herzhafte Gerichte aus. Neben den Klassikern wie Senfeiern oder Hoppel Poppel ist auch der „falsche Hase“ ein weiteres traditionelles Gericht der Hauptstadt.
Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Gericht nicht um Kaninchenfleisch, sondern um ein Hackfleischgericht. Der Name „falscher Hase“ entstand wahrscheinlich im Zweiten Weltkrieg, als Bratenfleisch knapp war und man auf günstigeres Rinder- oder Schweinehackfleisch auswich.
Heute wird der herzhafte Braten häufig mit Kartoffeln und einer herzhaften Soße serviert und gelingt mit ein paar Handgriffen ganz einfach.
Die Zwiebel fein hacken. Das altbackene Brot in Milch oder Wasser einweichen und gut zerdrücken. Das Hackfleisch mit dem eingeweichten Brot, Ei, Senf, Paprikapulver, Majoran und Petersilie vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu einer länglichen Rolle formen.
In einer Pfanne etwas Öl oder Butter erhitzen und den Braten rundherum anbraten, bis er goldbraun ist. Optional Speckwürfel mitbraten. Die Brühe dazugeben und den Braten bei mittlerer Hitze 30 bis 40 Minuten köcheln lassen, bis er durchgegart ist.
Für die vegetarische Variante das Hackfleisch durch Soja- oder Lupinenhack ersetzen. Das Brot in pflanzlicher Milch einweichen und gut zerdrücken. Mit dem pflanzlichen Hack, Senf, Paprikapulver, Majoran, Petersilie und Leinsamen-Ei vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu einer Rolle formen. In einer Pfanne mit Öl oder Margarine anbraten, bis sie goldbraun ist. Brühe dazugeben und ebenfalls 30 bis 40 Minuten köcheln lassen.











