
Betroffene Nutzer können selbst klagen oder sich einer kostenlosen Sammelklage des Verbraucherschutzvereins VSV anschließen, wie das Verbraucherportal „Finanztip“ schreibt. Möglicherweise müssen Teilnehmer dem Prozessfinanzierer des VSV eine Provision von 9,5 Prozent der Entschädigungssumme zahlen, falls Meta Schadenersatz leisten muss. Bei den bisher zugesprochenen Summen bliebe Nutzern dennoch ein deutlicher Betrag.
Nach Einschätzung der Berliner Kanzlei BK Baumeister & Kollegen, die mehr als 7.000 rechtsschutzversicherte Kläger vertritt, dürften inzwischen etwa 10.000 Klagen deutscher Nutzer wegen Datenschutzverstößen gegen Meta anhängig sein. Weniger als die Hälfte dieser Fälle sei in erster Instanz entschieden, davon etwa 60 Prozent gegen Meta.











