
Extremwetter am Mittelmeer
Diese Regionen in Europa trifft der 600-Liter-Regen
Aktualisiert am 21.01.2026 – 15:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Süden Europas wüten starke Unwetter, die bereits erhebliche Verwüstungen angerichtet haben. Laut Experten ändert sich die Situation auch in den kommenden Wochen nicht.
In Italien gibt es schon jetzt massive Auswirkungen: Im Süden des Landes blieben am Dienstag und Mittwoch wegen Sturm „Harry“ teilweise die Schulen geschlossen. Einzelne Gemeinden mussten wegen des Unwetters sogar evakuiert werden.
Vielerorts lassen sich bereits erste Schäden feststellen. Wie der italienische Fernsehsender Rai berichtet, wurde etwa der Friedhof der kleinen Ortschaft San Mauro Marchesato von Sturm und den Regenfällen verwüstet. Etwa 20 Särge sollen dabei in eine nahe gelegene Schlucht gespült worden sein.
Wie Meteorologen prognostizieren, soll sich das Wetter in der Mittelmeerregion in den kommenden Wochen nicht bessern. Kachelmannwetter warnt, dass in Südeuropa in den kommenden 14 Tagen „sintflutartige Regenfälle“ zu erwarten sind. Der Wetterdienst beruft sich dabei auf Zahlen des ECMWF-Wettermodells und rechnet lokal mit bis zu 600 Liter Niederschlag pro Quadratmeter.
Das offizielle europäische Unwetterportal Meteoalarm, in dem die Daten der nationalen Wetterdienste gebündelt werden, warnt für weite Teile Südeuropas. Für Palermo, Sizilien und das südliche Festland Italiens erwarten die Experten für den Donnerstag starke Unwetter. In Portugal und Spanien rechnet der Dienst mit moderaten Unwettern.
Laut Meteoalarm wird der Süden Griechenlands schon am Mittwoch besonders stark getroffen. Hier rechnen die Meteorologen mit extremen Unwettern. Der griechische Wetterdienst Hellenic National Meteorological Service fordert die Bewohner in der bevölkerungsreichen Region des Landes, Attika, dazu auf, schon im Vorfeld Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.











