
Klub kündigt Strafe an
Ex-Nationalspieler rastet aus – und attackiert Teamkollegen
09.01.2026 – 17:20 UhrLesedauer: 1 Min.
In einem Testspiel kommt es zu einer kuriosen Szene. Ein Akteur geht mitten in der Partie auf seinen Mitspieler los. Es ist kein Unbekannter.
Der frühere Bundesligaspieler Kevin Behrens hat mit einem Ausraster Aufsehen erregt. Der aktuelle Spieler des Schweizer Klubs FC Lugano hat am Freitagvormittag während eines Testspiels gegen Viktoria Pilsen seinen Teamkollegen Georgios Koutsias geschubst und beleidigt.
Der Vorfall, der im Livestream zu sehen war, zeigt Behrens, wie er Koutsias während eines Konters seiner Mannschaft ohne ersichtlichen Grund zu Boden stößt und ihn deutlich hörbar als „kleine Missgeburt“ bezeichnet.
Der FC Lugano verurteilte das Verhalten des Spielers und erklärte, dass der Vorfall intern aufgearbeitet werde und mögliche Disziplinarmaßnahmen geprüft werden.
Behrens ist bereits in der Vergangenheit negativ aufgefallen: Im Herbst 2024 verweigerte er bei einer Marketingaktion des VfL Wolfsburg die Unterschrift auf einem Regenbogen-Trikot und äußerte sich homophob. „So eine schwule Scheiße unterschreibe ich nicht“, soll Behrens demnach gesagt haben. Später entschuldigte sich der Profi nach Rücksprache mit dem Verein, der ihn dazu mit einer Strafe belegte.
Wie nun der FC Lugano seinen Spieler sanktionieren wird, ist noch unklar. Behrens selbst hat sich noch nicht zum neuerlichen Vorfall geäußert. Der 34-Jährige spielt seit Sommer 2025 für den Klub aus der Schweiz. Zu Zeiten bei Union Berlin (2021-24) lief es einst besser für den Angreifer, im Oktober 2023 wurde er von Bundestrainer Julian Nagelsmann für die DFB-Elf nominiert. Beim 2:2 gegen Mexiko absolvierte Behrens sein einziges Länderspiel, wurde in der 87. Minute eingewechselt.











