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Mehr als 860 Tage verletzt: Ex-HSV-Profi kämpft um seine Karriere
Aktualisiert am 19.05.2026 – 18:11 UhrLesedauer: 2 Min.
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Mehr als 860 Tage verletzt: Ex-HSV-Profi kämpft um seine Karriere
Einst galt Jordan Beyer als Hoffnungsträger für die deutsche Nationalmannschaft, heute kämpft der frühere HSV-Profi darum, überhaupt noch einmal auf dem Platz zu stehen. Seit 29 Monaten hat der Verteidiger wegen schwerer Verletzungen kein Pflichtspiel mehr bestritten.
Am 30. Dezember 2023 wurde der heute 26-Jährige im Premier-League-Spiel des FC Burnley gegen Aston Villa bereits nach 17 Minuten ausgewechselt. Beyer hatte sich schwer am linken Knie verletzt. Die genaue Diagnose folgte erst acht Monate später: eine Einblutung im Knochen. Der erste Comebackversuch war da bereits gescheitert.
Im Sommer 2025 startete Beyer den nächsten Anlauf. Im Testspiel gegen Fleetwood Town stand der frühere U21-Nationalspieler erstmals wieder auf dem Platz – doch erneut hielt sein Körper nicht durch. Nach 20 Minuten musste er verletzt runter, diesmal wegen einer schweren Oberschenkelverletzung. Seitdem fällt Beyer weiter aus. Insgesamt fehlt er Burnley inzwischen seit mehr als 860 Tagen.
Beim HSV spielte Beyer in der Rückrunde der Saison 2019/20 auf Leihbasis. Unter Trainer Dieter Hecking kam der Innenverteidiger auf elf Einsätze, neunmal stand er in der Startelf. Sein Stammverein war damals Borussia Mönchengladbach.
HSV verabschiedet sechs Spieler – auch Vieira und Vušković
Zwei Tage nach dem letzten Auftritt in der Bundesliga hat der HSV die ersten Abgänge verkündet. Die sechs Leihprofis Fabio Vieira (FC Arsenal), Luka Vušković (Tottenham Hotspur), Giorgi Gocholeishvili (Schachtar Donezk), Albert Grönbaek (Stade Rennes), Philip Otele (FC Basel) und Damion Downs (FC Sunderland) werden zu ihren Stammklubs zurückkehren.
HSV-Sportdirektor Claus Costa hob zwei Spieler aus dem Sextett besonders hervor: „Fabio und Luka stechen als absolute Leistungsträger der abgelaufenen Saison sicherlich heraus, zugleich haben alle Leihspieler ihren Anteil daran, dass wir im ersten Jahr unserer Bundesliga-Rückkehr das Saisonziel vorzeitig erreicht haben.“
Doch der HSV lässt sich bei den Abgängen noch ein Hintertürchen offen: „Unter Umständen“ sei es möglich, dass die eine oder andere Leihgabe ihre Karriere „mit der Raute auf der Brust“ fortsetzte.
Ex-HSV-Boss verhandelt mit Topklub aus Europa
Zwei Jahre nach seinem Aus beim Hamburger SV wartet Jonas Boldt weiterhin auf eine Chance, wieder Verantwortung bei einem Verein zu übernehmen. Beinahe wäre der 44-Jährige in Dänemark gelandet. Er soll konkret mit dem FC Kopenhagen verhandelt haben, berichtet „Tipsbladet“.












