
„Ich bin schon eine Weile im Geschäft“, erklärte Andy Kraag, Leiter des für besonders schwere Straftaten zuständigen Europol-Zentrums, der Nachrichtenagentur AFP. Aber das sei „mit Abstand die größte Operation, die wir je gegen die Herstellung und den Vertrieb synthetischer Drogen durchgeführt haben.“ Er bezeichnete die Ermittlungen als „wirklich schweren Schlag für Gruppen der Organisierten Kriminalität“.
Gerade der Konsum synthetischer Drogen nimmt innerhalb der EU immer mehr zu. Das zeigt der Europäische Drogenbericht aus dem vergangenen Jahr. Kraag kündigte an, dass weitere derartige Aktionen geplant und weitere kriminelle Banden im Visier von Europol seien: „Dies ist einer der größten Vertreiber. Aber nicht der einzige. Wir suchen weiter.“ Ziel sei es dabei, weitere Großlabore ausfindig zu machen, um das Übel „an der Wurzel“ zu packen. „Die kriminellen Gruppen verlieren dadurch ihre Nachschubquellen“, so Kraag.











