Ein Pilot an Bord
Hubschrauber stürzt im Erzgebirge ab
Aktualisiert am 14.08.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Bei Waldarbeiten im Erzgebirge stürzt ein Hubschrauber ab. Es gibt ein Todesopfer.
Bei Kalkarbeiten zum Bodenschutz in einem Wald im sächsischen Erzgebirge ist am Freitagvormittag ein Hubschrauber abgestürzt. Wie die Polizei mitteilte, kam der Pilot bei dem Unfall ums Leben. Zuvor hatte der MDR berichtet. Er sei der einzige Insasse gewesen.
Der Vorfall ereignete sich in der Nähe des Bärensteins bei Sehmatal. Wie Kreisbrandmeister Falko Auerswald t-online erklärte, ist der Hubschrauber nach dem Absturz ausgebrannt. Das Feuer sei unter der Mithilfe von Feuerwehrleuten aus Tschechien gelöscht worden. Wie die Polizei mitteilte, ist momentan noch unklar, ob der Hubschrauber bereits vor dem Aufprall Feuer fing.
- Abkühlung bringt ein neues Problem: Dieser Wetterwechsel hat es in sich
- Im Newsblog: Waldbrand in NRW – Autobahn teilweise gesperrt
Hubschrauberabsturz: Rauchsäule weithin sichtbar
Wie der MDR und die Regionalzeitung „Frei Presse“ unter Berufung auf Augenzeugen berichten, waren nach dem Unfall Rauchsäulen weithin sichtbar. Zur Identität des Opfers machte die Polizei keine weiteren Angaben. Wie Sachsenforst erklärte, war der Mann kein Angestellter des staatseigenen Unternehmens. Für die Kalkung würden externe Firmen engagiert.
Wälder werden üblicherweise gekalkt, um versauerte Waldböden zu neutralisieren. So soll das Bodenleben verbessert werden. Die Wälder im Erzgebirge sind vor allem wegen Luftverschmutzung durch die Industrie übersäuert.
Die Gemeinde Sehmatal liegt an der tschechischen Grenze. Sie hat etwas weniger als 6.000 Einwohner.







