
„Dann war sie plötzlich weg“
Details über den Tod von Richard Bransons Ehefrau bekannt
26.11.2025 – 14:43 UhrLesedauer: 2 Min.
Sie waren ein halbes Jahrhundert lang unzertrennlich. Dann starb Richard Bransons Ehefrau Joan. Für die Familie kam ihr Tod unerwartet.
Der erfolgreiche Unternehmer und Chef der Virgin-Group Richard Branson gab am Dienstag überraschend den Tod seiner Ehefrau Joan Branson bekannt. Im Alter von 80 Jahren sei sie verstorben, weitere Details verriet er zunächst nicht.
Einen Tag später hat sich der 75-Jährige noch einmal zu Wort gemeldet und ein ausführliches Statement auf seinem Instagram-Kanal gepostet. In diesem gibt er auch die Todesumstände preis. „Wie viele wissen, bin ich in Indien mit dem Fahrrad gestürzt und habe mir meine Schulter verletzt. Joan erholte sich gerade von einer Rückenverletzung in einem Krankenhaus in England.“ Er sei dann in dieselbe Klinik gekommen und habe das Zimmer neben dem ihren bekommen. „Wir lachten darüber, wie typisch es für uns war, auf derselben Etage zu landen, wie verliebte Teenager, die sich freuen, einander wiederzufinden“, erinnerte er sich.
An dem Tag, an dem sie starb, hätten sie noch gemeinsam zu Mittag gegessen. „Sie war in guter Stimmung und wurde wieder stärker.“ Doch „dann war sie plötzlich weg, schnell und schmerzlos. Und dankbarer Weise war ich an ihrer Seite. Es tröstet uns alle, zu wissen, dass wir zusammen waren“, so Richard Branson über die letzten Momente mit seiner Ehefrau.
Er sei nun bei seinen Kindern, Holly und Sam. „Wir tun unser Bestes, durch die Tränen zu lächeln und uns auf die schönen Dinge zu fokussieren, die Joan in unsere Welt gebracht hat. Davon gibt es so viele.“ Er sei dankbar für die Zeit mit ihr.
Richard und Joan Branson hatten sich 1976 kennengelernt, 13 Jahre später gaben sie sich das Jawort. Ihre Tochter Holly wurde 1981 geboren, Sohn Sam folgte 1985. Im kommenden Jahr hätten sie auf 50 gemeinsame Jahre zurückgeblickt.
Der Chef der Virgin Group erklärte einmal, dass es sich bei ihm um „Liebe auf den ersten Blick“ gehandelt habe. „Joan war eine blonde, bodenständige, schottische Schönheit, die sich nicht von Dummköpfen herumkommandieren ließ – sie war anders als alle anderen Frauen, die ich je getroffen hatte.“ In der ersten Nachricht über ihren Tod bezeichnete er sie als „meine beste Freundin, mein Fels, mein leitendes Licht, meine Welt“.
Auf Instagram teilte er immer wieder private Aufnahmen mit seiner Frau, so zuletzt vor wenigen Monaten, als sie ihren 80. Geburtstag feierte. Damals würdigte er sie mit den Worten: „Danke, dass du immer an meiner Seite warst – in Höhen und Tiefen und in all den ruhigen, zufriedenen und friedlichen Momenten dazwischen. Das sind die Momente, die ich mit dir am meisten schätze. Ich liebe dich jedes Jahr mehr.“










