Er ist Schauspielstar

Das ist der berühmte Vater von Esther Sedlaczek


Aktualisiert am 28.06.2026 – 18:40 UhrLesedauer: 2 Min.

Esther Sedlaczek: Sie moderiert im Rahmen der Olympischen Winterspiele 2026 für die ARD. (Quelle: IMAGO/Horst Galuschka )

ARD-Star Esther Sedlaczek steht regelmäßig vor der Kamera. Genau wie ihr Vater. Ihn lernte sie aber erst mit 16 Jahren kennen.

Esther Sedlaczek hat ihre Leidenschaft für den Fußball bereits im Kindesalter entdeckt und ist seit jeher Fan von Hertha BSC. Nach dem Studium begann sie eine Ausbildung zur Moderatorin und ist heute eine etablierte Sportreporterin. 2021 übernahm sie die „Sportschau“ im Ersten, ein Jahr später moderierte sie die Fußballweltmeisterschaft der Männer in Katar, nun ist sie vier Jahre später wieder bei der WM dabei.

Doch nicht nur Esther Sedlaczek hat sich für eine Laufbahn in der Öffentlichkeit entschieden, auch ihr Vater steht in seinem Job vor einer Kamera. Es handelt sich um Schauspieler Sven Martinek. Der heute 62-Jährige begann vor über 40 Jahren seine Laufbahn in der Filmbranche. Er hatte unter anderem Engagements bei Produktionen wie „Notruf Hafenkante“, „Großstadtrevier“, „Tatort“, „Polizeiruf 110“, „SOKO Rhein-Main“ oder „Der Clown“.

Vater Sven Martinek und seine Tochter Esther Sedlaczek im Juni 2016 in Hamburg. (Quelle: IMAGO / Torsten Helmke)
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Ihren Vater lernte die Moderatorin aber erst mit 16 Jahren kennen. Sie war als Einzelkind bei ihrer Mutter in Berlin aufgewachsen. Den Grund für ihr spätes Kennenlernen verriet sie in dem YouTube-Format „Meine Geschichte“: „Weil er nie den Schritt auf mich zugegangen ist. Kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen. […] Da war einfach ein großer Respekt seinerseits, dass er nicht so einfach in meinem Leben auftauchen und jetzt den Anspruch haben kann, dass er jetzt bereit ist, da zu sein – also muss ich auch bereit sein.“ In ihrer Kindheit habe ihr ohne einen Vater etwas gefehlt, gab sie zu.

Sie sei schließlich auf ihn zugegangen und habe ihm einen Brief geschrieben. Und ihr Vater rief sie an. „Es war ein total surrealer Moment“, erinnerte sich Esther Sedlaczek. Mit ihm sind sechs Halbgeschwister in ihr Leben getreten. Heute sagt sie: „Die Dinge laufen nun mal nicht immer perfekt und so wie ich meinen Vater jetzt in meinem Leben habe, ist das ehrlich gesagt etwas echt Schönes. Weil wir eine ganz tolle Freundschaft haben und wir uns super verstehen.“

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