WM-Gruppenphase
„Richtig schlecht“: England enttäuscht gegen Ghana
Aktualisiert am 24.06.2026 – 00:20 UhrLesedauer: 2 Min.
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England und Trainer Thomas Tuchel können ihren furiosen WM-Start nicht bestätigen. Gegen Ghana lassen sie wichtige Tugenden vermissen.
Ein Remis der schlechteren Sorte: England und Ghana haben sich im zweiten Spiel der Gruppe L mit 0:0 getrennt. Während Ghana konzentriert verteidigte und sich auf Konter konzentrierte, hatte England gegen die gut gestaffelte Defensive große Probleme, Chancen zu erspielen. Damit hat die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel die vorzeitige Qualifikation für die K.-o.-Runde verpasst.
„Es war so schwierig wie erwartet. Sie waren noch defensiver als im ersten Spiel“, sagte Tuchel: „Wenn man nicht früh trifft, wird es ein Geduldsspiel. Am Ende dachten wir, dass wir sie haben. Da haben wir unseren Rhythmus gefunden, aber leider konnten wir uns nicht belohnen.“
Am letzten Spieltag der Gruppenphase ist England klarer Favorit gegen Panama. Ghana trifft auf Kroatien. Auch die Afrikaner haben weiter gute Aussichten, sich für das Sechzehntelfinale zu qualifizieren.
So lief das Spiel
England war drückend überlegen. Dass man trotz rund 80 Prozent Ballbesitz in der ersten Halbzeit ohne Torerfolg blieb, versetzte Tuchel in Rage. Im letzten Drittel fehlte dem Favoriten die Konsequenz und die Präzision.
„Das war richtig schlecht“, bewertete ARD-Experte Bastian Schweinsteiger die erste Halbzeit. Er bemängelte Englands mangelndes Tempo im Passspiel und fehlende Laufbereitschaft, um Lücken zu reißen.

Das Spiel bot so gut wie keine Highlights. Zweimal wurde es in den ersten 60 Minuten laut: Einmal, als die Fans ihren Unmut über die Trinkpause äußerten. Und einmal, als David Beckham eingeblendet wurde. Ghana verteidigte und machte es Englands Offensive schwer. Beide Torhüter waren lange Zeit quasi beschäftigungslos.
Mitte der zweiten Halbzeit startete England zwar mal wieder eine Drangphase, doch entweder die Schüsse von Noni Madueke und Anthony Gordon waren abermals zu unplatziert. In der Schlussphase vergab Adu eine weitere Chance (79.), dann köpfte Nico O’Reilly (86.) an die Latte, den Nachschuss aus fünf Metern schoss Kane deutlich drüber.











