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Home » Elon Musk verlangt 109 Milliarden Dollar Schadensersatz von OpenAI
Wirtschaft

Elon Musk verlangt 109 Milliarden Dollar Schadensersatz von OpenAI

Von zeit-heute.deJanuar 18, 20262 Min Gelesen
Elon Musk verlangt 109 Milliarden Dollar Schadensersatz von OpenAI
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Elon Musk verlangt 109 Milliarden Dollar Schadensersatz von OpenAI

Musk will Schadenersatz

Klage über bis zu 109 Milliarden Dollar – Prozess rückt näher

Aktualisiert am 18.01.2026 – 10:00 UhrLesedauer: 2 Min.

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Elon Musk (Archivbild): Der Tesla-Gründer wirft OpenAI vor, den Kurs gewechselt zu haben – OpenAI kontert mit schweren Vorwürfen. (Quelle: Matt Rourke)

Was als Projekt für die Menschheit begann, endet jetzt in einem Milliardenprozess. Der Fall könnte zeigen, wie brutal der Wettlauf um die KI-Vormacht wirklich ist.

Tech-Milliardär Elon Musk verlangt vor Gericht bis zu 109,4 Milliarden Dollar vom ChatGPT-Entwickler OpenAI. Den von einem Experten errechneten Betrag nannten Musks Anwälte im bereits seit 2024 laufenden Rechtsstreit. Musk hatte OpenAI einst mitbegründet und behauptet nun in seiner Klage, er sei unrechtmäßig um seine Investition gebracht worden. OpenAI weist die Vorwürfe zurück.

Der von der Musk-Seite herangezogene Experte verwies bei seinen Berechnungen unter anderem darauf, dass Musk in der Anfangszeit 38 Millionen Dollar zur Finanzierung von OpenAI sowie seine Kontakte und Fähigkeiten eingebracht habe. Dafür stehe ihm ein Anteil am heutigen Wert von OpenAI zu.

Der Experte errechnete für OpenAI einen Betrag zwischen 65,5 Milliarden und 109,43 Milliarden Dollar. Vom wichtigsten OpenAI-Partner und Investor Microsoft fordert Musk laut dem Gerichtspapier zwischen 13,3 Milliarden und 25,06 Milliarden Dollar.

OpenAI bezeichnete Musks Forderung in einer Stellungnahme beim Finanzdienst Bloomberg als „unseriös“.

Musk prangert in der Klage an, dass das 2015 von ihm mitgegründete OpenAI von dem vereinbarten Weg abgekommen sei, ein nicht auf Profit ausgerichtetes Unternehmen zu sein, dessen Forschung an Künstlicher Intelligenz der Menschheit zugutekommen sollte. Jetzt profitiere vor allem Großinvestor Microsoft davon. Das sei eine „eklatante Verletzung“ der ursprünglichen Gründungsvereinbarung.

OpenAI entgegnete, Musk habe die „volle Kontrolle“ über OpenAI und den Chefposten angestrebt. Auch habe er 2018 dafür geworben, OpenAI mit dem von ihm geführten Elektroauto-Hersteller Tesla zusammenzulegen. Musk hatte OpenAI im selben Jahr im Streit verlassen.

Der Tech-Milliardär gründete dann 2023 seine eigene KI-Firma mit dem Namen xAI, deren Chatbot Grok mit ChatGPT konkurriert. Mit Blick darauf konterte OpenAI, er wolle mit dem Rechtsstreit einen Konkurrenten bremsen. Ein Richter lehnte den Antrag von OpenAI und Microsoft, Musks Klage abzuweisen, allerdings ab. Das Verfahren steuert nun auf einen Prozess im April zu.

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