
Die Demokraten im US-Kongress hatten der Regierung von Ex-Präsident Donald Trump vorgeworfen, mit der Verzögerung gegen das Epstein-Akten-Transparenzgesetz verstoßen zu haben. Dieses hatte eine Veröffentlichung der meisten Dokumente bis zum 19. Dezember vorgeschrieben. Sanktionen für eine verspätete Freigabe sieht das Gesetz allerdings nicht vor.
Die Regierung begründete die Verzögerung mit dem Schutz der Opferidentitäten. Dennoch seien laut Justizministerium „prominente Persönlichkeiten und Politiker“ bei der Schwärzung nicht ausgespart worden. In den Akten finden sich laut Ministerium auch „einige pornografische Bilder“.
Demokraten vermuten, Trump habe versucht, sich durch die langsame Veröffentlichung zu schützen. Der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer, sagte: „Ist jedes Dokument veröffentlicht, das den Begriff ‘Trump’ enthält?“ Auch der Inhalt der drei Millionen Seiten, die nicht veröffentlicht wurden, sei weiter unklar.
Epstein war 2019 in Untersuchungshaft tot aufgefunden worden. Laut offiziellen Angaben handelte es sich um Suizid.
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