Mut zum leeren Akku: Wer erst bei zehn Prozent Restladung an die Säule fährt, tankt am schnellsten Strom. (Quelle: Jan Woitas/dpa/dpa-bilder)
Lange Wartezeiten an der Ladesäule nerven. Doch wer strategisch lädt, ist schneller wieder auf der Straße. Mit drei einfachen Regeln verkürzen Sie Ihren Ladestopp deutlich.
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Beim Elektroauto gilt: Ein leerer Akku füllt sich schneller. Wer effizient laden will, sollte daher nicht zu früh an die Säule fahren.
Steuern Sie den Ladepunkt nicht schon bei 20 oder 30 Prozent Restladung an. Experten sagen: Der schnelle Stopp lohnt sich oft erst bei einem Ladestand von zehn Prozent oder weniger. Der einfache Grund: Nur dann erreicht das Auto seine maximale Ladeleistung.
Die Sorge, liegenzubleiben, ist in der Regel unbegründet. Eine Restleistung von zehn Prozent reicht nämlich noch für viele Kilometer. Prüfen Sie jedoch, ob ein Stau droht oder die Säulen am nächsten Rastplatz belegt sind. Dann laden Sie lieber früher und sicher, dafür aber auch länger.
Die Technik braucht Betriebstemperatur. Kalte Akkus laden deutlich langsamer.
Wer klug fährt, kommt weiter. Laut ADAC steigern die folgenden Kniffe die Reichweite um bis zu 30 Prozent:
Es ist nicht nötig, auf eine volle 100-Prozent-Ladung zu warten. Zwischen 80 und 100 Prozent fließt der Strom nur noch zäh. Oft dauert das Laden dieser letzten 20 Prozent genauso lange wie der gesamte Vorgang davor. Trennen Sie das Kabel bei 80 Prozent und fahren Sie weiter.
Ein weiterer Praxistipp für Schnellladesäulen: Verfügt eine Säule über zwei Anschlüsse, wird die Ladeleistung häufig auf beide Fahrzeuge aufgeteilt. Wer die volle Leistung nutzen möchte, sollte sich nach Möglichkeit an eine freie Säule stellen, an der noch kein anderes Auto lädt.