1. FC Köln
Zittersieg: So hat der FC noch viel Arbeit vor sich
25.08.2026 – 03:02 UhrLesedauer: 3 Min.

Der 1. FC Köln steht dank Isak Johannesson im DFB-Pokal in der nächsten Runde. Die 90 Minuten in Würzburg zeigen: Der FC hat noch viel Arbeit vor sich.
Der 1. FC Köln tut sich fast schon traditionell schwer, wenn die erste Runde im DFB-Pokal ansteht. So war der Zittersieg am Montagabend bei den Würzburger Kickers (2:1) keine Überraschung. Allerdings ersparte der Erfolg den Verantwortlichen einige unangenehme Fragen.
Cheftrainer René Wagner sagte hinterher: „Ich glaube, es war mein fünftes Erstrunden-Spiel mit dem 1. FC Köln im Pokal, das erste als Cheftrainer. Es war nie einfach. Wir haben uns immer schwergetan. Umso stolzer bin ich, dass wir in der 2. Runde stehen.“ Auch, weil er selbst andernfalls schon zum Bundesliga-Start unter Druck gestanden hätte.
Der unerwartete Matchwinner
Wagner konnte sich bei Isak Johannesson bedanken, der den FC in Würzburg mit seinen beiden Toren in der zweiten Halbzeit rettete. Schon im Vorjahr hatte er die Kölner in Regensburg in der Nachspielzeit in die 2. Runde geschossen. Nun traf er gar doppelt – und das nach einer überaus überschaubaren Vorbereitung. Kaum Akzente, kaum Spielwitz: Dem Isländer schien einiges zu fehlen auf dem Weg in die neue Saison. Doch am Montag war er der Mann des Spiels.
El Malas unsichtbarer Assist
Said El Mala hingegen konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen oder einen Scorerpunkt verbuchen. Kölns Starspieler versuchte zwar viel, blieb aber weitgehend glücklos. „Man hat gesehen, dass er sich Druck gemacht hat“, sagte Wagner hinterher. Dennoch war der 19-Jährige am Ende entscheidend am Sieg beteiligt. Denn es war El Mala, der vor dem 1:1 presste, seinen Gegenspieler zu einem Fehler zwang, einen Einwurf rausholte und diesen geistesgegenwärtig schnell auf Bülter ausführte. Dieser flankte und im Zentrum verwertete Johannesson. El Mala blieb unter dem Strich also bemüht und blass, trotzdem aber am Sieg beteiligt.
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Die Frage nach der Fitness
Auffällig war, dass mit Luka Lochoshvili und Gideon Mensah gleich zwei FC-Neuzugänge wegen Krämpfen in der Schlussviertelstunde ausgewechselt werden mussten. Mensah ist noch nicht wieder gänzlich fit, so überraschte dies weniger. „Locho“ hingegen hatte die gesamte Vorbereitung absolviert. Auch El Mala ging kurz vor Schluss vom Feld und ließ sich am Oberschenkel behandeln. Umso glücklicher dürfte Wagner gewesen sein, dass das Spiel nicht noch in die Verlängerung ging.










