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Home » Eklat im Finale – Senegal-Spieler verlassen den Platz
Sport

Eklat im Finale – Senegal-Spieler verlassen den Platz

Von zeit-heute.deJanuar 18, 20262 Min Gelesen
Eklat im Finale – Senegal-Spieler verlassen den Platz
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Eklat im Finale – Senegal-Spieler verlassen den Platz

Eklat im Finale des Afrika-Cups

Schiedsrichter gibt Elfmeter: Spieler verlassen den Platz


18.01.2026 – 23:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Aufgeladene Stimmung: Die Elfmeterentscheidung führte zu Diskussionen.Vergrößern des Bildes

Aufgeladene Stimmung: Die Elfmeterentscheidung führte zu Diskussionen. (Quelle: Mosa’ab Elshamy)

Im Finale des Afrika-Cups duelliert sich Gastgeber Marokko mit dem Senegal. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit überschlagen sich die Ereignisse.

Unfassbare Szenen im Finale des Afrika-Cups: Beim Duell zwischen Marokko und dem Senegal ist es kurz vor Ende der Partie zu einem Eklat gekommen. Die Mannschaft des Senegal verließ nach Aufforderung ihres Trainers Pape Thiaw geschlossen das Spielfeld, kehrte erst nach gut zehn Minuten auf den Rasen zurück.

Was war passiert? In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf der Senegal im Stade Prince Moulay Abdallahzum in Rabat zum vermeintlichen Siegtreffer. Der ehemalige Mainz-Profi Moussa Niakhaté brachte den Ball nach einer Ecke zum späten 1:0 im Tor unter. Doch Schiedsrichter Jean-Jacques Ngambo hatte zuvor bereits angepfiffen, wollte ein Foul von Abdoulaye Seck an Marokkos Achraf Hakimi erkannt haben – eine überaus harte Entscheidung, welche die Gemüter der Senegalesen sichtbar erhitzte.

Kurz darauf stand der Referee erneut im Mittelpunkt. Marokkos Brahim Díaz war nach einem kurzen Halten von El Hadji Malick Diouf im Strafraum zu Boden gegangen. Nach einem Hinweis durch den Video Assistent Referee (VAR) ging Ngambo an den Bildschirm, um sich die Szene noch einmal anzuschauen. Dabei wurde der Schiedsrichter massiv von den senegalesischen Spielern bedrängt, musste abgeschirmt werden und entschied zum Entsetzen der Westafrikaner tatsächlich auf Elfmeter.

Zur Ausführung des Strafstoßes kam es aber zunächst nicht. Die senegalesische Mannschaft war außer sich vor Wut, konnte die Entscheidung des Unparteiischen nicht nachvollziehen. Auf dem Platz diskutierten die Akteure beider Teams vehement miteinander.

Auch an der Seitenlinie wurde es hektisch. Marokko-Coach Walid Regragui und Senegals Trainer Pape Thiaw redeten eindringlich aufeinander ein. Dann beorderte der 44-jährige Ex-Nationalspieler seine Mannschaft zu sich, wedelte dabei wild mit den Armen. Das Team folgte den Anweisungen seines Trainers. Wenige Momente später verschwand ein Großteil der senegalesischen Auswahl gar in den Katakomben der Arena.

Ex-Bayern-Star Sadio Mané beorderte seine Mitspieler jedoch im Anschluss zurück auf den Platz. Nach einer rund zehnminütigen Unterbrechung ging es dann aber doch weiter. Die Entscheidung des Schiedsrichters auf Elfmeter blieb bestehen. Doch der Wahnsinn nahm weiter seinen Lauf.

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