
Newsblog zur Eisregen-Front
Wetterdienst verschärft Warnungen deutlich
Aktualisiert am 25.01.2026 – 16:26 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine massive Eis- und Schneefront trifft Deutschland. Der DWD weitet seine Warnungen aus. Meteorologen prognostizieren Gefahr. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Der Deutsche Wetterdienst hat am Sonntagnachmittag seine Wetterwarnungen deutlich ausgeweitet und verschärft: Im Osten des Landes gilt ab 21 Uhr Warnstufe Rot, die zweithöchste von vier Warnstufen. Es bestehe „Gefahr für Leib und Leben“ durch gefrierenden Regen und Eisansatz, so der DWD. Für weite Teile der Mitte Deutschlands gilt darüber hinaus von Sonntagabend an Warnstufe Orange. Laut den Wetterexperten drohen Schneemengen von bis zu 20 Zentimetern, in Staulagen auch mehr. Verbreitet werde es dort auch glatt.
Schon bevor Schnee und Eisregen Deutschland voll erfasst haben, hat es die ersten Unfälle gegeben: Im Münsterland ist einem Streufahrzeug die Straßenglätte zum Verhängnis geworden: Es rutschte von der Fahrbahn, überschlug sich und rollte einen Hang hinab, wie die Polizei Warendorf mitteilte. Die Folge: ein leicht verletzter 24-jähriger Fahrer, der ins Krankenhaus musste, und etwa 40.000 Euro Sachschaden am Streufahrzeug.
Der Diplom-Meteorologe Dominik Jung hält die aufziehende Wetterlage für gefährlich: „Eine generelle Lebensgefahr besteht nicht, aber in einzelnen Situationen – etwa bei schweren Verkehrsunfällen oder Stürzen – kann die Lage durchaus lebensbedrohlich sein, insbesondere wenn Warnungen ignoriert werden“, so der Wetterexperte zu t-online. Seiner Prognose nach dürfte der Eisregen in mehreren Regionen den Berufsverkehr am Montagmorgen voll treffen. Hier lesen Sie die ausführliche Wetter- und Schneeprognose für Sonntag und Montag.
Bereits den ganzen Sonntag gelten amtliche Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor Glätte und Frost. Die Warnkarte färbte sich zwischenzeitlich komplett gelb ein. Doch die eigentlich gefährliche Phase kommt erst noch: in der Nacht auf Montag und am Montagmorgen. Laut DWD ist in der Nacht zunächst ein breiter Streifen vom Erzgebirge und der Lausitz bis zur Ostsee betroffen. Hier droht gefrierender Regen, „extremes Unwetter“ sei lokal nicht ausgeschlossen.









