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So viel teurer ist Eis in Frankfurt als im Rest Deutschlands
25.03.2026 – 21:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Mit den ersten Sonnenstrahlen im Gesicht steigt auch die Lust auf Eis. In Frankfurt müssen die Kunden für eine Kugel tief in die Tasche greifen.
Die Temperaturen steigen, die Schlangen vor den Eisdielen werden länger. Doch wer sich in Frankfurt eine Kugel gönnt, merkt schnell: Der süße Klassiker ist deutlich teurer geworden.
Ein aktueller Vergleich des Portals „coupons.de“ zeigt: Frankfurt zählt weiterhin zu den teureren Eis-Städten in Deutschland. Für die Auswertung wurden bundesweit mehr als 200 Eisdielen in zahlreichen Städten telefonisch zu ihren Preisen befragt.
Im Ergebnis liegt der Durchschnittspreis in Frankfurt inzwischen bei rund 2,10 Euro pro Kugel – und damit über dem bundesweiten Schnitt von 1,92 Euro. Dabei ist aber zu beachten, dass es sich um keinen statistisch voll aussagekräftigen Vergleich handelt, sondern um Stichproben. Pro Stadt wurden maximal vier zufällig ausgewählte Eisdielen befragt, heißt es.
Wie stark die Preise variieren, zeigt der Blick auf andere Regionen. Besonders teuer ist Eis in Urlaubsorten: Auf Sylt werden bei den befragten Eisdielen im Schnitt rund 2,80 Euro pro Kugel fällig.
Deutlich günstiger ist es dagegen in kleineren Städten. In Lübbenau im Spreewald kostet eine Kugel im Schnitt nur etwa 1,50 Euro. Auch einige Städte im Ruhrgebiet liegen klar unter dem Bundesdurchschnitt.
Der Vergleich belegt zudem einen klaren Trend: Bundesweit sind die Preise erneut gestiegen. 2024 lag der Durchschnitt noch bei rund 1,81 Euro, inzwischen sind es 1,92 Euro. Frankfurt folgt dieser Entwicklung.
Eisdielen verweisen auf steigende Kosten. Energie, Mieten und Zutaten wie Milch oder Zucker seien teurer geworden. Auch höhere Löhne wirkten sich aus.
Je nach Lage und Angebot unterscheiden sich die Preise dennoch deutlich. Vor allem in zentralen Lagen und bei handwerklich hergestelltem Eis müssen Kunden meist mehr zahlen. Auch Preise über 2,50 Euro sind in Frankfurt zu finden.











