
Viele Zugverbindungen eingeschränkt
Winterchaos im Norden: Metronom stellt Betrieb ein
03.01.2026 – 22:10 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Wintereinbruch durchkreuzt in Hamburg viele Reisepläne. In Regional- und Fernverkehr der Bahn, aber auch im S-Bahn-Verkehr gibt es Einschränkungen.
Schnee, Glätte, Schauer, Windböen: Die Witterung in Norddeutschland hat Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Hamburg und Schleswig-Holstein. Es komme teils zu erheblichen Einschränkungen im Regionalverkehr, teilte die Bahn am Samstag auf ihrer Homepage mit. Verspätungen und Ausfälle sind auch am Abend noch möglich.
Betroffen sind demnach vor allem die Linie RE 6 und die Linien RE 7/RE 70:
Außerdem fährt in Hamburg aktuell keine S1 zwischen Wedel und Othmarschen. Grund hierfür sind Unwetterschäden. In Richtung Hamburger Airport ist auf der Linie S1 ein Umstieg in Ohlsdorf erforderlich. Bei Fahrten mit der S5 von Hamburg nach Buxtehude beziehungsweise Stade müssen Passagiere in Neugraben umsteigen. Auch auf den anderen S-Bahn-Linien könne es zu Verspätungen und Abweichungen im Fahrplan kommen, so die Bahn weiter.
Die Bahn bittet Reisende darum, sich unmittelbar vor Antritt ihrer Reise über ihre Verbindung zu informieren. Das geht etwa in der Reiseauskunft unter bahn.de, in der App DB Navigator oder unter der Telefonnummer 0431/53440500.
Beim Eisenbahnunternehmen Metronom wird der Zugverkehr derweil schrittweise eingestellt. „Angesichts der aktuellen Witterung stoßen die Systeme an den Schienenstrecken an ihre technischen Grenzen“, schreibt das Unternehmen auf seiner Webseite. Alle Metronom-Züge würden zu geeigneten Bahnhöfen zurückgeführt.
Das Winterwetter hält erst einmal an, dafür sorgt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) eine kalte polare Luftmasse. Besonders Hamburg und der Süden Schleswig-Holsteins sind auch am Sonntag von Schnee, Frost und Glätte betroffen. Die Temperaturen liegen tagsüber um den Gefrierpunkt, nachts sinken sie im Binnenland auf bis zu minus sieben Grad.










