Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Das sagt Nürnbergs Festleiter Lorenz Kalb

Das sagt Nürnbergs Festleiter Lorenz Kalb

April 6, 2026
Kassenarzt-Vorstand: Termingarantie für Facharzt «Bullshit»

Kassenarzt-Vorstand: Termingarantie für Facharzt «Bullshit»

April 6, 2026
Johannes rettet Wolfsburg im Elfmeterschießen

Johannes rettet Wolfsburg im Elfmeterschießen

April 6, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Ein lange verdrängtes Problem rückt in den Fokus
Politik

Ein lange verdrängtes Problem rückt in den Fokus

By zeit-heute.deFebruar 9, 20262 Mins Read
Ein lange verdrängtes Problem rückt in den Fokus
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Mehr Transparenz, weniger Schlupflöcher: Die Reformpläne von Justizministerin Stefanie Hubig könnten Mieter stärken. Doch eine wichtige Stellschraube fehlt.

Ist das die Hoffnung für Mieter? Justizministerin Stefanie Hubig hat am Wochenende Vorschläge vorgelegt, wie sie den Mietmarkt stärker regulieren möchte. Es dauerte nicht lang, bis es von allen Seiten Kritik hagelte: „Absolutes Minimum“, hieß es aus der Opposition links der Regierung, dem Koalitionspartner CDU/CSU hingegen gingen die Vorschläge viel zu weit.

Wenn Kritik von beiden politischen Seiten kommt, kann das Vorhaben der Justizministerin nicht ganz verkehrt sein. Es hat tatsächlich sogar drei gute Botschaften, allerdings auch ein großes Aber.

Erstens: Der Vorschlag enthält ganz klare Vorgaben zu möblierten Vermietungen. Vermieter müssen transparent machen, wie viel Aufschlag sie für die Möbel in der Wohnung verlangen, und es soll eine klare Obergrenze geben. Das könnte tatsächlich einen Unterschied bewirken, denn derzeit herrscht in diesem Bereich Wildwest. Ein Beispiel aus Berlin aus den vergangenen Monaten: Ein möbliertes Studio mit insgesamt 28 Quadratmetern soll da sage und schreibe 1.300 Euro warm im Monat kosten. Das sind fast 45 Euro pro Quadratmeter dafür, dass das Bett direkt neben der Kochzeile steht.

Solche Angebote sind keine Einzelfälle: Möblierte Wohnungen sind im Bundesschnitt rund 45 Prozent teurer als vergleichbare ohne Möbel. Dass der Vermieter nach den Plänen Hubigs seine Berechnungen jetzt offenlegen soll, gibt den Mietern mehr Handhabe, gegen solchen Wucher vorzugehen – ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Transparenz.

Zweitens: Zusätzlich plant Hubig, weitere Lücken in der Mietpreisbremse zu schließen, etwa für Indexmieten und Kurzzeitmietverträge, oder diese immerhin zu verkleinern. Das hat nicht nur positive Auswirkungen auf die direkt Betroffenen, sondern auf alle Mieter in den angespannten Wohnungsmärkten. Denn diese teils sehr hohen Mieten treiben die sogenannte „ortsübliche Vergleichsmiete“ in die Höhe – und somit die Mieten gesamter Stadtviertel.

Drittens: Die Wohnungspolitik der Bundesregierungen der vergangenen Jahre hat sich fast ausschließlich auf das Bauen konzentriert. Wir müssen nur mehr bauen, dann kommt auch wieder Ruhe in die angespannten Märkte, lautete das Mantra. Funktioniert hat das nicht, die tatsächlich gebauten Wohnungen blieben immer meilenweit hinter den Ankündigungen aus der Politik zurück. Dass es zu wenige Wohnungen gibt, ist das eine. Hubig hat nun endlich auch das andere Problem adressiert: die Probleme im Mietrecht. Das macht Hoffnung. Auch wenn unklar ist, wie viel von Hubigs Referentenentwurf tatsächlich seinen Weg in das Gesetz finden wird, steht jetzt immerhin das Bekenntnis: Der angespannte Mietmarkt ist ein Problem, das sich nicht einfach wegbauen lässt.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Kassenarzt-Vorstand: Termingarantie für Facharzt «Bullshit»

Kassenarzt-Vorstand: Termingarantie für Facharzt «Bullshit»

Kardinal Marx wirft Trumps Pete Hegseth „Gotteslästerung“ vor

Kardinal Marx wirft Trumps Pete Hegseth „Gotteslästerung“ vor

FDP-Chef Dürr zieht Kandidatur zurück – Kubicki soll es richten

FDP-Chef Dürr zieht Kandidatur zurück – Kubicki soll es richten

Kardinal Marx wirft Trumps Pete Hegseth „Gotteslästerung“ vor

Kardinal Marx wirft Pete Hegseth „Gotteslästerung“ vor

Kubicki will an die FDP-Spitze

Kubicki will an die FDP-Spitze

Dürr zieht Kandidatur zurück – Kubicki soll es richten

Dürr zieht Kandidatur zurück – Kubicki soll es richten

FDP-Chef Dürr zieht Kandidatur zurück – Kubicki soll es richten

FDP-Chef Christian Dürr kandidiert nicht mehr

Koalition stürzt in Wahl-Umfrage ab – AfD vorne

Koalition stürzt in Wahl-Umfrage ab – AfD vorne

Katherina Reiche gibt Steuersenkungen und Tempolimit Korb

Katherina Reiche gibt Steuersenkungen und Tempolimit Korb

Redakteurfavoriten
Kassenarzt-Vorstand: Termingarantie für Facharzt «Bullshit»

Kassenarzt-Vorstand: Termingarantie für Facharzt «Bullshit»

April 6, 2026
Johannes rettet Wolfsburg im Elfmeterschießen

Johannes rettet Wolfsburg im Elfmeterschießen

April 6, 2026
Saskia Vester über ersten Kuss zwischen zwei Frauen

Saskia Vester über ersten Kuss zwischen zwei Frauen

April 6, 2026
Hier wächst wilder Knoblauch in Hülle und Fülle

Hier wächst wilder Knoblauch in Hülle und Fülle

April 5, 2026
Neueste
Oliver Baumann reagiert auf Wechselgerücht

Oliver Baumann reagiert auf Wechselgerücht

April 5, 2026
Neues Foto mit Ehefrau Karina aufgetaucht

Neues Foto mit Ehefrau Karina aufgetaucht

April 5, 2026
Frühling zwischen drei Flüssen – Reisen ab Bremen

Frühling zwischen drei Flüssen – Reisen ab Bremen

April 5, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.