Schützenfest im Derby
Rekordsieg: EHC schießt sich für die Playoffs warm
14.03.2026 – 07:37 UhrLesedauer: 2 Min.
Im letzten Heimspiel der Hauptrunde erleben die Fans im SAP Garden historisches. Gegen Straubing feiert der EHC Red Bull München seinen höchsten DEL-Sieg aller Zeiten.
Der EHC Red Bull München hat sich für die anstehenden Playoffs in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) warm geschossen. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde fertigten die Münchner am Freitagabend den Tabellenzweiten Straubing Tigers zu Hause vor 10.796 Fans im ausverkauften SAP Garden mit 10:1 ab. Es war der höchste DEL-Sieg in der Klubgeschichte des EHC.
Chris De Sousa eröffnete den Torreigen der Gastgeber bereits nach drei Minuten, anschließend stellten Jeremy McKenna (9.), Yasin Ehliz (12.) und Tobias Rieder (20.) mit ihren Treffern noch vor der ersten Drittelpause auf 4:0. „Wir haben heute nicht aufgehört und über 60 Minuten aufs Gaspedal gedrückt“, erklärte Ehliz nach dem Spiel bei MagentaSport den Grund dafür, wieso die Red Bulls die Tigers derart überrennen konnten.
Im zweiten Drittel ging es nahtlos so weiter. Ehliz (22./40.) mit seinen Treffern zwei und drei an diesem Abend sowie Rieder (33.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Das Tor von Michael Conolly (38.) zum zwischenzeitlichen 1:6 aus Straubinger Sicht war am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik.
DeSousa (44./52.), dem ebenfalls ein Dreierpack gelang, und McKenna (46.) machten es im Schlussabschnitt schließlich zweistellig. Ehliz sagte nach der Partie: „Wir können stolz sein, dass wir über 60 Minuten gut gespielt haben.“ Den Gegner aus Straubing, vor dem abschließenden Hauptrundendspieltag noch zwei Plätze vor den Münchnern in der Tabelle, nahm er in Schutz. „Es gibt so Tage, da läuft nichts. Trotzdem sind sie eine gute Mannschaft.“
Mit Blick auf die Partie am Sonntag gegen den noch amtierenden Deutschen Meister Eisbären Berlin (Anpfiff: 14 Uhr) und die anschließenden Playoffs erklärte Ehliz: „Natürlich wollen wir am Ende so weit oben wie möglich stehen. Wir haben uns gut gefunden und können bereit sein für das letzte Spiel in Berlin und dann für die Playoffs.“
Mit einem Sieg in der Hauptstadt könnten die Münchner sogar noch vom vierten auf den zweiten Tabellenplatz springen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Straubing und die Adler Mannheim auf Rang drei Punkte liegen lassen. Wer der Gegner der Red Bulls im Playoff-Viertelfinale wird, steht dementsprechend noch nicht fest. Nach aktuellem Stand wäre es der ERC Ingolstadt. Je nach Konstellation wäre aber auch noch eine andere Paarung möglich.











