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Home » Ebola-Ausbruch im Kongo: Internationale Gesundheitsbehörde besorgt
Gesundheit

Ebola-Ausbruch im Kongo: Internationale Gesundheitsbehörde besorgt

By zeit-heute.deMai 15, 20263 Mins Read
Ebola-Ausbruch im Kongo: Internationale Gesundheitsbehörde besorgt
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Lebensbedrohliches Virus

Ebola-Ausbruch in Afrika – internationale Behörde besorgt


Aktualisiert am 15.05.2026 – 12:53 UhrLesedauer: 2 Min.

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Ebolavirus unter dem Mikroskop: Der Erreger wird leicht von Mensch zu Mensch übertragen. (Quelle: BlackJack3D/getty-images-bilder)

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Das Ebola-Fieber fordert erneut Leben in Zentralafrika, diesmal an der Grenze zu Uganda und dem Südsudan. Behörden haben Sorge vor rascher Ausbreitung.

In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut das gefährliche Ebola-Fieber ausgebrochen. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC meldete vier Tote in der Provinz Ituri, die im Nordosten des Landes an Uganda und den Südsudan grenzt. Bislang seien demnach 13 Ebola-Fälle von einem Labor in der Hauptstadt Kinshasa bestätigt worden. Insgesamt gebe es aktuell 246 Verdachtsfälle sowie 65 gemeldete Todesfälle, wie die Africa CDC mitteilte.

Erste Laborergebnisse deuteten darauf hin, dass es sich nicht um das am häufigsten vorkommende Zaire-Ebolavirus handle, sondern um eine andere Art des Virus. Ergebnisse einer Sequenzierung, um den Stamm weiter zu charakterisieren, werden laut Africa CDC innerhalb der nächsten 24 Stunden erwartet.

Welche Symptome verursacht Ebola?

Ebola ist eine seltene und lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch Viren ausgelöst wird. Die ersten Symptome ähneln oft einer Grippe: Fieber, Müdigkeit, Unwohlsein und Gliederschmerzen. Nach wenigen Tagen kommen Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und starke Bauchschmerzen hinzu. Im weiteren Verlauf kann die Krankheit schwere Beschwerden wie Atemnot, Krampfanfälle, Verwirrtheit sowie innere und äußere Blutungen verursachen. Bei schweren Verläufen können Niere, Leber und andere Organe versagen. Betroffene sterben meist an den Folgen des massiven Flüssigkeitsverlusts und multiplem Organversagen.

Ausbruch führt international zu Besorgnis

„Wenn es so losgeht, ist es meistens katastrophal“, sagte Maximilian Gertler, Tropenmediziner der Berliner Charité, der bereits selbst mehrfach bei Ebola-Ausbrüchen im Einsatz war. Angesichts von fast 250 Verdachtsfällen müsste der Ausbruch seit Monaten unentdeckt vorangeschritten sein, falls sich die Zahlen bestätigen. „Vermutlich kommt es aus einer sehr abgelegenen Gegend.“

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Da sich der Ausbruch der tödlichen Fieberkrankheit in einer städtischen Grenzregion mit intensiven Bevölkerungsbewegungen befinde, äußerte sich auch die Gesundheitsbehörde CDC besorgt über das Risiko einer weiteren Ausbreitung des Virus. Eine dringende Sitzung zur Koordinierung mit Gesundheitsbehörden aus dem Kongo, Uganda und dem Südsudan sowie internationalen Gesundheitsorganisationen sei daher einberufen worden.

Hohe Sterblichkeitsrate

Ebola ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Infektionskrankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten wie Blut, Speichel, Stuhl oder Erbrochenem übertragen. Wenn Infizierte nicht sofort behandelt werden, liegt die Sterblichkeit nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei bis zu 90 Prozent. In den Jahren 2014 und 2015 waren bei einem Ausbruch in Westafrika mehr als 11.000 Menschen gestorben.

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In dem zentralafrikanischen Land wurden zuletzt im September 2025 Ebola-Fälle bekannt. Der damalige Ausbruch, bei dem 45 Menschen starben, ereignete sich in der Provinz Kasaï im Südwesten des Landes und wurde drei Monate später für beendet erklärt. Es handelte sich um den insgesamt 16. Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo seit 1976.

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