Gewitter, Dauerregen, erster Schnee
DWD warnt vor radikaler Wetterwende
07.10.2026 – 17:05 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine markante Kaltfront überquert Deutschland, die Temperaturen rauschen in die Tiefe. Das geht mit Gefahren einher: Der Deutsche Wetterdienst warnt.
Der Winter rückt näher: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mitteilt, leitet ein Schwall maritimer Polarluft das Ende der spätsommerlichen Wärme ein. Eine markante Kaltfront überquere Deutschland von Westen her.
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Demnach fängt es im Westen und Südwesten an, in der Nacht zum Donnerstag greift das schlechte Wetter dann zunächst nach Nordosten über. Es sei mit Starkregen von 20 Litern pro Quadratmeter und stürmischen Böen bis 65 km/h zu rechnen, teilte der Dienst mit. Im westlichen Mittelgebirgsraum bestehe zudem die Gefahr von Starkregen mit bis zu 35 Litern pro Quadratmeter, dies allerdings „mit geringer Wahrscheinlichkeit“.
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Schneefallgrenze in den Alpen sinkt
Am Donnerstagvormittag geht es im Südschwarzwald weiter, mehrstündiger Starkregen ist dort nicht ausgeschlossen. Ansonsten sind vor allem im Südosten einzelne Gewitter möglich – bevor sich die Niederschlagssituation im Tagesverlauf am Alpenrand weiter verschärfen dürfte. Der DWD kündigt Dauerregen bis in die Nacht zum Freitag an, in Staulagen könne dies bis zu 50 Liter bedeuten.
Zudem sinkt in der Nacht zum Freitag die Schneefallgrenze. Über 1.500 Metern Höhe werde sich bis zum Morgen eine wenige Zentimeter dünne Neuschneeauflage bilden. Am Samstag und Sonntag rechnet der DWD an der Nordseeküste mit wiederholten Gewittern.
Die Temperaturen rutschen unterdessen immer weiter ab. Während der Mittwoch noch an zahlreichen Wetterstationen Temperaturen von mehr als 25 Grad brachte und damit die DWD-Definition eines Sommertages erfüllte, erwartet der DWD am Donnerstag nur noch Höchstwerte zwischen 13 und 21 Grad und am Freitag zwischen 12 und 17 Grad. In den Nächten können Tiefstwerte von rund 3 Grad erreicht werden.












