
Wetterumschwung erwartet
Amtliche Warnungen vor Glätte und Frost
10.02.2026 – 05:06 UhrLesedauer: 2 Min.
Rutschgefahr in München: Amtliche Warnungen gelten bis Dienstagvormittag. Autofahrer müssen sich anpassen. Danach droht ein ganz anderes Wetterphänomen.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für München amtliche Warnungen vor Glätte und Frost herausgegeben. Die Warnungen gelten noch bis Dienstag, 10. Februar, 10 Uhr. Laut DWD besteht vereinzelt Glättegefahr durch gefrierende Nässe oder Reif. Es droht Rutschgefahr, Verkehrsteilnehmer sollten ihr Verhalten im Straßenverkehr anpassen.
Zudem tritt leichter Frost bis minus ein Grad Celsius auf, wodurch mögliche Frostschäden entstehen können. Der Wetterdienst empfiehlt, gegebenenfalls Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen.
Das bisher wetterbestimmende Hoch wird allmählich ostwärts abgedrängt. Im Laufe des Dienstags greift aus Westen ein Frontensystem auf Bayern über. Bis zum Vormittag ist in Südbayern verbreitet leichter Frost zu erwarten, am Alpenrand mäßiger Frost. Dabei kommt es örtlich zu Glätte. Zudem treten bis zum Vormittag örtlich Sichtweiten unter 150 Metern durch Nebel auf.
Die Tiefstwerte in der Nacht liegen bei minus ein Grad in München bis minus sechs Grad in einigen Alpentälern. Tagsüber werden Höchstwerte zwischen vier Grad in der Hallertau und zehn Grad am Alpenrand erreicht. Der Wind ist schwach und dreht von Südost auf West. Auf den Alpengipfeln weht zunehmend starker Wind aus Süd bis Südwest. Ab dem Abend sind in den Alpen oberhalb circa 1500 Metern Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde zu erwarten, in exponierten Lagen schwere Sturmböen bis 100 Kilometer pro Stunde.
In der Nacht zum Mittwoch fällt erst zeitweise, im Verlauf der Nacht dann anhaltender Regen. Örtlich droht Glätte, vereinzelt auch Glatteisbildung. Vorübergehend und vereinzelt ist auch Glatteis durch gefrierenden Regen möglich. Die Tiefstwerte liegen zwischen plus drei Grad im westlichen Alpenvorland und bis minus drei Grad im hinteren Bayerischen Wald.
Am Mittwoch wird es verregnet und windig, auf der Fränkischen Alb und im Bayerwald setzt Tauwetter ein. Dort werden milde fünf Grad erreicht, im Alpenvorland sehr milde zwölf Grad. Im und am Bayerwald weht schwacher Südwestwind, vor allem im Alpenvorland hingegen starker Südwest- bis Westwind mit stürmischen oder Sturmböen. Auf den Bergen in Hochlagen treten schwere Sturmböen aus Westsüdwest auf.











