
Wetter am Sonntag
Kein „Blutschnee“ in Bayern, aber dafür Glätte und Nebel
08.02.2026 – 09:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Wetter am Sonntag ist trüb und teils nebelig. Wegen Glätte sind die Straßen weiterhin rutschig. Ein besonderes Phänomen bleibt jedoch vorerst aus.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Warnung vor Glätte durch überfrierende Nässe oder Reif für Bayern herausgegeben. Auf den Straßen im gesamten Freistaat ist daher besondere Vorsicht geboten.
In den meisten Regionen Bayerns bleibe es am Sonntag ganztägig trüb durch Nebel oder Hochnebel, meldete der Deutsche Wetterdienst. Lediglich in den Alpen können sich Einwohner und Besucher auf Sonnenschein freuen. Niederschläge gibt es in den nächsten Tagen keine.
Dichter Nebel mit Sichtweiten unter 150 Meter soll bis zum späten Vormittag anhalten. Von dieser Einschränkung ausgenommen sind der westliche Alpenrand und das Vorland, wie der DWD mitteilte. Die Höchsttemperaturen liegen nach Angaben der Wetterexperten zwischen 2 und 8 Grad, nachts um den Gefrierpunkt. Dazu kommt ein schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost bis Ost.
Ein besonderes Phänomen bleibt allerdings aus: Der sogenannte „Blutschnee“. Dabei vermischt sich Staub aus der Sahara mit Niederschlag, der dann rötlich erscheint. Dieser wird in weiten Teilen Deutschlands in den kommenden Tagen erwartet, mit entsprechenden Folgen für Autos sowie Sichtverhältnisse im Verkehr.
Laut Alpenverein wird das Wetter in den Bergen von klarem Himmel und Sonnenschein beherrscht. Während es in München bedeckt und neblig bleibt, wird es in Alpennähe zunehmend sonniger und klarer. An der Zugspitze können Skifahrer und Tourengeher optimale Bedingungen bei Sonnenschein und minus acht Grad genießen.
Weiter östlich in Kitzbühel und am Wilden Kaiser ist es hingegen wärmer, bei Temperaturen zwischen minus zwei und fünf Grad. Auch am Montag herrschen sonnige Witterungsverhältnisse, zum Wochenende hin jedoch soll es wieder schneien.
Auch die Lawinengefahr ist mittlerweile wieder stark zurückgegangen und liegt um die Zugspitze herum nur noch bei Stufe 2: Hier könnte vor allem instabiler Altschnee oberhalb der Baumgrenze abrutschen. Ganz anders sieht es allerdings um den Großglockner, im Zillertal und im Stubai aus: Hier herrscht nach wie vor Warnstufe 3. Wer oberhalb der Waldgrenze unterwegs ist, sollte daher die geplante Tour unbedingt anpassen.











