„In der Reality-Szene bin ich weg“
Dschungelcamp-Star Thorsten Legat beendet seine TV-Karriere
09.09.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.
Thorsten Legat zieht nach Jahren im Reality-TV einen klaren Schlussstrich – und verrät, was ihn dazu bewegt.
Thorsten Legat erklärt seine Zeit im Reality-TV für beendet. Der 57-Jährige trainiert seit einigen Wochen den FC Germania Mallorca. Im Gespräch mit RTL hat er bekannt gegeben: „In der Reality-Szene bin ich weg.“ Als Cheftrainer habe er keinen Spielraum mehr für wochenlange TV-Produktionen.
Einen einzelnen Drehtag schließt Legat nicht komplett aus. Längere Drehs kommen für ihn nach eigenen Worten aber nicht mehr infrage. Zur Begründung sagte er: „Ich habe eine Verantwortung über meine Jungs.“ Der Fußball sei nun wieder sein „Hauptfokus“.
Auch der Verein formuliert ambitionierte Ziele. Germania Mallorca startet in der achten spanischen Liga und wird nach Angaben aus dem Umfeld des Klubs derzeit über Sponsoren finanziert. Vereinspräsident Amir Aziz erklärte: „In den ersten fünf Jahren wollen wir mindestens drei Aufstiege feiern.“ Das Ziel sei, so schnell wie möglich in die fünfte Liga und damit in den überregionalen Fußball aufzusteigen.
Legat arbeitet mit Aleks Petrovic zusammen
Wie Legat zu dem Engagement kam, sei laut RTL nicht geplant gewesen. Demnach habe sich der Kontakt ergeben, weil Aleks Petrovic ihn angerufen habe. Petrovic der ebenfalls durch Reality-TV-Formate bekannt und wegen grenzüberschreitendem Verhalten vermehrt kritisiert wurde, wird auf der Webseite des neu gegründeten Vereins als Managing und Marketing Director aufgeführt.

Legat schilderte seine erste Reaktion auf die Anfrage mit den Worten: „Will der mich verarschen?“ Noch in derselben Nacht habe Legat sich dann entschieden, den Job anzunehmen.
Für den sportlichen Weg setzt der Klub nach Darstellung seines Präsidenten auf Spieler, die bereits Erfahrung aus höheren Ligen mitbringen. Aziz sagte RTL, der Kader bestehe überwiegend aus Akteuren mit Oberliga-, Regionalliga- oder Verbandsliga-Hintergrund. Legat hält den Plan für machbar. „Das ist nichts Übertriebenes. Du kannst zweimal nicht aufsteigen und hast immer noch die Chance“, sagte er RTL.












