Teil weiterhin gesperrt
Fund an Flughafen Leipzig: Sprengstoffroboter im Einsatz
05.08.2026 – 09:38 UhrLesedauer: 1 Min.
Eine Drohne fliegt unerlaubt über den Flughafen Leipzig – und ruft die Bundespolizei auf den Plan. Eine ukrainische Airline rückt in den Fokus.
Am Flughafen Leipzig wurde in der Nacht zum Mittwoch zwischenzeitlich der Flugbetrieb eingestellt. Wie die Polizei mitteilte, wurde in der Nähe des Flughafens ein unbekanntes Flugobjekt entdeckt und wenig später auf dem Flughafen ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Mehrere Flugzeuge mussten laut der Polizeidirektion Leipzig umgeleitet werden.
Wie die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) und die „Bild“ berichten, soll es sich bei dem Flugobjekt um eine Drohne gehandelt haben. Der Vorfall ereignete sich demnach gegen Mitternacht – bereits um 1.55 Uhr konnte der Betrieb teilweise wieder aufgenommen werden.
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Die Polizei spricht in der Mitteilung von einem „sicherheitsrelevanten Vorfall“. Teile des Flughafens sind wegen den Ermittlungen weiterhin gesperrt. Aktuell sei noch nicht geklärt, ob die beiden Vorfälle im Zusammenhang stehen.
Verdächtiger Gegenstand bei ukrainischer Maschine
Laut der LVZ wurde der verdächtige Gegenstand im Bereich einer Frachtmaschine von der ukrainischen Antonov Airlines entdeckt. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs laufen große Teile des Betriebs der Airline über den Flughafen Leipzig/Halle. Mehrere Transportflugzeuge der Fluggesellschaft sind auf dem Flughafen stationiert.
Der verdächtige Gegenstand wurde auf der Südpiste des Flughafen entdeckt. Die Bundespolizei habe ihn mithilfe eines Sprengstoffroboters begutachtet. Aktuell besteht laut Mitteilung keine Gefahr. Laut Mitteilung ist die Südpiste noch immer gesperrt.










