DFB-Pokal
Dreifacher Harry Kane schießt den FC Bayern zum Double
Aktualisiert am 23.05.2026 – 22:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Gegen den FC Bayern leistet der VfB Stuttgart zwar erbitterten Widerstand. Am Ende macht ein Star-Stürmer aber den Pokalsieg für die Münchner klar.
Der FC Bayern München hat sich den Double-Traum erfüllt. Am Samstagabend gewann der deutsche Meister das DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart im Olympiastadion von Berlin mit 3:0 (0:0) und holte damit den zweiten großen Titel der Saison. Zwar leistete der VfB speziell in der ersten Hälfte erbitterten Widerstand und machte dem Rekordmeister das Leben schwer, in der zweiten Halbzeit präsentierte sich die Elf von Trainer Vincent Kompany aber zu abgezockt. Mal wieder war es Superstar-Stürmer Harry Kane, der das Spiel mit einem Hattrick (55., 80. + 90. Minute +2/Handelfmeter) entschied.
So lief das Spiel:
Der Druck lag im Vorfeld klar aufseiten der Münchner. Nach einer starken Saison und dem Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain war ein Sieg in Berlin fast schon Pflicht – wenngleich die Bayern fast unisono betonten, die Bewertung der Spielzeit nicht nur an diesem einen Spiel festmachen zu wollen. „Einen bitteren Beigeschmack“ würde eine Niederlage jedoch schon hinterlassen, gestand Kane.
Doch soweit wollten die Bayern gar nicht erst denken. Auch die kritischen Aussagen von Patron Uli Hoeneß hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl konnten die Vorfreude auf das erste Pokalfinale seit sechs Jahren bei Verein und Fans nicht trüben. Die Anhänger feierten den „Rekordpokalsieger“ mit einer großen Choreo vor Anpfiff, Tausende hatten sich bereits auf einem Fanmarsch durchs Berliner Westend auf das Endspiel eingestimmt. „Wir wollen das machen, was wir die ganze Saison gezeigt haben“, betonte Kompany.

Das klappte in der Anfangsphase jedoch kaum. Vielmehr war es der VfB, der vor den Augen geballter Prominenz um Bundestrainer Julian Nagelsmann und Starcoach José Mourinho mit aggressivem Pressing und viel Einsatzwillen die Spielkontrolle übernahm – und auch gefährlich wurde. Ein erster Abschluss von Maximilian Mittelstädt (9.) landete am Außennetz, beim zweiten aus der Distanz (17.) musste sich Neuer-Ersatz Jonas Urbig dann aber schon strecken. Von den Bayern? Kam offensiv zunächst kaum etwas.









