Wachstum geplant

So viel Geld wirft der Poldi-Döner ab


10.06.2026 – 16:02 UhrLesedauer: 2 Min.

Lukas Podolski bei der Eröffnung einer Mangal-Filiale (Archivbild): Das Unternehmen soll weiter wachsen. (Quelle: IMAGO/Robert Schmiegelt/imago)

Köln-Ikone Lukas Podolski will das Döner-Imperium „Mangal x LP10“ weiter ausbauen. Dabei kann sich der Gewinn des Franchise-Unternehmens schon jetzt sehen lassen.

Lukas Podolski, ehemaliger Fußballweltmeister und Vereinsikone des 1. FC Köln, ist längst unter die Unternehmer gegangen. Der 41-Jährige, der unlängst seine aktive Fußballkarriere beendete, betreibt unter der Marke „Straßenkicker“ unter anderem eine Soccerhalle. Mit „Ice Cream United“ ging der Ex-Fußballer sogar unter die Eisdielenbesitzer.

Auch richtet Poldi mit dem Glücksgefühle-Festival gemeinsam mit Markus Krampe eine eigene Musikveranstaltung aus. Doch das bekannteste Unternehmen des Kölners ist wohl die Dönerkette „Mangal x LP10“, die Podolski zusammen mit seinem Geschäftspartner Metin Dag führt.

Döner von Podolski: Das zahlen die Franchisepartner

2018 eröffnete die erste Filiale des Dönerimperiums am Kölner Chlodwigplatz, inzwischen gibt es mehr als 50 Standorte – unter anderem auch in der niederländischen Stadt Rotterdam und dem polnischen Zabrze, wo Podolski zuletzt für den Fußballverein Górnik Zabrze spielte. Doch der Mangal-Döner soll weiter expandieren, auch durch Franchise-Partner, die Filialen rund um den Globus betreiben sollen.

Wie das Manager-Magazin berichtet, soll die Franchise-Holding der Dönerkette, die Lukndag GmbH, „den Poldi-Döner zur Weltmarke machen“. Als Geschäftsführer der Lukndag GmbH mit Sitz in Köln fungiert Marco Schepers. Dem „Manager-Magazin“ erklärte Schepers, wie das Geschäft mit den Franchise-Filialen läuft.

Metin Dag (links) und Lukas Podolski (Archivbild): Die beiden eröffneten ihre erste Filiale 2018 in der Kölner Südstadt. (Quelle: imago)

Wer als Franchisepartner eine Mangal-Filiale eröffnen will, muss demnach zunächst einen Betrag von 50.000 Euro zahlen – und dann eine Franchisegebühr in Höhe von 2.500 Euro pro Monat. Wie Schepers dem Magazin sagte, könnten Franchisepartner im Schnitt 1,2 Millionen Euro jährlich Umsatz machen, wenn der Laden erst einmal laufe.

Mangal: Bis 2030 sollen 1.000 Döner-Filialen entstehen

Das Konzept rechnet sich auch für Podolski, Dag und Schepers. Wie das „Manager-Magazin“ berichtet, habe die Lukndag GmbH bereits 2024 einen Jahresüberschuss – also einen tatsächlichen Gewinn nach Abzug aller Kosten – von 300.000 Euro erwirtschaftet. 2025 lag der Gewinn laut dem Magazin im Millionenbereich. Wie Schepers bestätigte, habe der Umsatz demnach 50 Millionen Euro betragen, was eine Steigerung von mehr als 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gewesen sei.

Bis 2030 wolle das Unternehmen mit Hilfe von Franchisepartnern 1.000 Mangal-Filialen auf der gesamten Welt unterhalten. „Bleibt es beim bisherigen Umsatzschnitt je Laden, würde der Poldi-Döner dann weltweit mehr als eine Milliarde Euro Umsatz und die Dönerpioniere wirklich reich machen“, schreibt das „Manager Magazin“ dazu. Schepers rechne demnach mit einem zweistelligen Millionenbetrag, der dann jedes Jahr als Gewinn übrig bleibe.

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