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Home » Diese Signale zeigen, dass der Vierbeiner Angst hat
Leben

Diese Signale zeigen, dass der Vierbeiner Angst hat

Von zeit-heute.deDezember 17, 20253 Min Gelesen
Diese Signale zeigen, dass der Vierbeiner Angst hat
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Diese Signale zeigen, dass der Vierbeiner Angst hat

Das sind die Warnsignale

So erkennen Sie, wenn ein Hund sich bedroht fühlt


Aktualisiert am 17.12.2025 – 15:25 UhrLesedauer: 3 Min.

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Ein Hund fletscht die Zähne: ein deutliches Warnsignal. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Iuliia Zavalishina/imago)

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Ein starrer Blick, ein Knurren, eingefrorene Bewegung – Hunde senden Warnzeichen, wenn sie sich bedroht fühlen. Wer sie versteht, kann Konflikte vermeiden.

Tiere sprechen ihre eigene Sprache. Auch wenn sie nicht wie wir mit Worten kommunizieren, haben sie allerlei Möglichkeiten, sich auszudrücken – etwa durch Mimik, Gestik, Laute und Körperhaltung.

Menschen fällt es nicht immer leicht, diese Sprache zu entschlüsseln – selbst bei den Tieren, die uns seit Tausenden Jahren begleiten. So wissen selbst viele Hundebesitzer nicht, wie sie bestimmte Signale ihres treuen Begleiters richtig deuten sollen.

Dabei kann das sehr wichtig sein, etwa in Situationen, in denen sich der Hund bedroht fühlt oder Angst hat. Wer die Signale nicht erkennt oder gar ignoriert, riskiert Missverständnisse, die im schlimmsten Fall in einem Biss enden können. Die gute Nachricht: Hundesprache ist lernbar.

Typische Warnzeichen für einen angespannten Hund sind:

  • Angespannter Körper: Ein steifes, regungsloses Stehen oder ein „Einfrieren“ signalisiert Alarmbereitschaft.
  • Ohren nach hinten oder flach anliegend: Je nach Rasse unterschiedlich ausgeprägt, meist aber ein Zeichen von Unsicherheit oder Angst.
  • Rute tief oder zwischen die Beine geklemmt: ein klares Zeichen für Stress oder Unterwerfung.
  • Knurren, Zähne zeigen, fixierender Blick: Das sind deutlichere Drohsignale, mit denen der Hund Abstand fordert.
  • Lippenlecken, Gähnen, Blinzeln: Das sind subtilere Stresszeichen, sogenannte „Beschwichtigungssignale“.

Diese Signale treten selten einzeln auf – oft kombinieren Hunde mehrere Ausdrucksformen. Laut dem Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) ist besonders das Knurren ein ernst zu nehmender Hinweis: „Ein Hund, der knurrt, warnt – er droht nicht ohne Grund.“

  • Lesen Sie dazu auch: Hund greift an: Diese Fehler sollten Sie nicht machen

Auch ein wedelnder Schwanz bedeutet nicht automatisch Freude – das ist ein häufiger Irrtum. Hunde wedeln auch bei Nervosität oder Erregung. Entscheidend ist die Körperhaltung insgesamt. Ein hoch aufgerichteter, steif wedelnder Schwanz in Kombination mit fixierendem Blick kann ein Alarmzeichen sein – nicht etwa eine Einladung zum Streicheln.

Die Situation spielt eine große Rolle: Hat der Hund sich erschreckt? Wird er bedrängt? Gibt es keine Rückzugsmöglichkeit? Besonders beengt wirkende Situationen – zum Beispiel in Hauseingängen oder auf schmalen Wegen – können problematisch sein. Hunde brauchen Raum, um sich sicher zu fühlen.

  • Lesen Sie auch: Was der Schwanz einer Katze über ihren Gemütszustand verrät

Viele Beißvorfälle passieren, weil Menschen Warnsignale nicht erkennen oder ignorieren. Besonders kritisch ist es, wenn ein Hund bestraft wird, weil er knurrt – das sogenannte „Wegtrainieren“ von Warnsignalen. Experten warnen davor: Wird dem Hund das Knurren abgewöhnt, kann er im nächsten Schritt direkt zuschnappen – ohne Vorwarnung.

Auch gut gemeinte Gesten wie sich über den Hund beugen oder ihn direkt anschauen, können als bedrohlich empfunden werden. Gerade Kinder sollten lernen, dass ein Hund kein Kuscheltier ist. Sie nähern sich oft zu stürmisch oder nehmen dem Hund unbewusst die Fluchtmöglichkeit.

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Wer Anzeichen von Stress oder Bedrohung erkennt, sollte dem Hund Zeit und Raum geben. Ruhig stehen bleiben, den Blick abwenden und Abstand halten – das signalisiert dem Tier: Ich respektiere deine Grenze.

Für Hundehalter gilt: Je besser ein Hund einschätzen kann, dass seine Signale gehört werden, desto seltener greift er zu deutlicheren Mitteln wie dem Beißen. Positives Training, ein sicherer Rückzugsort und ein vertrauensvoller Umgang sind entscheidend für das Verhalten des Tieres.

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