Hohes Risiko für Mitarbeiter
Diese Milliardäre sind die Gewinner des Iran-Kriegs
17.03.2026 – 12:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Viele Reedereien haben aufgehört, ihre Tanker durch die Straße von Hormus zu schicken – zu groß ist das Risiko. Die wenigen, die solche Fahrten weiterhin wagen, profitieren.
Seit dem US-israelischen Angriff auf Iran und der damit verbundenen Blockade der Straße von Hormus steigen weltweit die Preise – für Öl, für Gas und für Sprit. Verbraucher müssen sich auch weiterhin auf steigende Preise einstellen. Es gibt allerdings auch Gewinner des Krieges, die das Leben von anderen riskieren.
Denn die wenigen Reedereien, die ihre Schiffe trotz aller Risiken noch durch die Straße von Hormus fahren lassen, verzeichnen aktuell hohe Gewinne. So schickt das griechische Schifffahrtsunternehmen Dynacom Tankers des Milliardärs George Prokopiou seine Schiffe weiterhin durch Meerenge, berichtet der „Spiegel“. Die Seeleute an Bord riskieren dabei ihr Leben. Das Unternehmen streicht dafür Rekordgewinne ein.
Ein einziger Rohöltanker, der vom durch die Straße von Hormus nach China fährt, bringt aktuell pro Tag etwa 500.000 US-Dollar ein, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf die „Financial Times“ (FT) weiter.
Dynacom Tankers ist allerdings nicht das einzige Schifffahrtsunternehmen, das sich weiterhin für die riskante Durchfahrt entscheidet. Auch die Unternehmen Minerva Marine des griechischen Milliardärs Andreas Martinos, die Firma Frontline des norwegischen Magnaten John Fredriksen und Chinas Staatskonzern Cosco schicken weiterhin ihre Schiffe durch die Straße von Hormus und nehmen damit in Kauf, das Leben der Seeleute zu riskieren.










