ADAC hat ihn ermittelt
Das ist der beste Kleinwagen Deutschlands
25.08.2026 – 16:43 UhrLesedauer: 3 Min.
Kleinwagen sind längst nicht mehr unbedingt klein – und günstig sind sie häufig auch nicht mehr. Welche Modelle im Test besonders gut abschneiden und welche Alternativen es gebraucht gibt.
Bezahlbare Neuwagen werden selten. Nach Berechnungen des ADAC kostete das günstigste Modell einer Klein- oder Kleinstwagen-Baureihe 2013 im Durchschnitt 14.138 Euro. 2025 waren es bereits 25.836 Euro. Wer heute einen Neuwagen für weniger als 20.000 Euro sucht, landet deshalb häufig bei Klein- und Kleinstwagen.
Doch auch die sind gewachsen – nicht nur beim Preis. Der VW Polo etwa misst heute rund vier Meter, in den 1990er-Jahren waren es noch 3,71 Meter. Gleichzeitig bieten aktuelle Kleinwagen Assistenzsysteme und Komfortausstattung, die früher größeren Fahrzeugklassen vorbehalten waren.
Gute Kleinwagen kosten laut ADAC inzwischen häufig zwischen 20.000 und 25.000 Euro, elektrische Modelle auch 30.000 Euro und mehr. Welche davon besonders gut abschneiden, zeigen die Autotests des ADAC.
Neue Bewertungskriterien
Zum Jahreswechsel hat der ADAC sein Testverfahren verändert. Unter anderem werden Sicherheit und Umwelt seit 2026 nicht mehr doppelt gewichtet, weshalb sich alte und neue Noten nicht direkt miteinander vergleichen lassen. t-online stellt deshalb jeweils die drei bestplatzierten Kleinwagen nach dem alten und dem neuen Verfahren vor.
Die besten Kleinwagen im neuen Testverfahren
Kia EV2: Viel Platz, überschaubare Reichweite

Mit der Note 2,4 schneidet der Kia EV2 Earth unter den bislang nach dem neuen Verfahren getesteten Kleinwagen am besten ab. Trotz seiner Länge von lediglich 4,06 Metern bietet er laut ADAC ordentlich Platz und einen guten Federungskomfort. Mit der 42,2-Kilowattstunden-Batterie kam der EV2 im Test allerdings nur 245 Kilometer weit. Im Test von t-online hinterließ er einen insgesamt guten Eindruck.
Nissan Micra: Handlich, aber hinten eng

Die Note 2,5 erhält der elektrische Nissan Micra Evolve, der technisch eng mit dem Renault 5 verwandt ist. Der ADAC hebt unter anderem seine Handlichkeit, die einfache Bedienung und den Antrieb hervor; mit der 52-Kilowattstunden-Batterie waren im Test rund 320 Kilometer möglich. Weniger gut schnitten das Platzangebot im Fond und der Federungskomfort ab.
Renault Clio: Sparsamer Hybrid statt Elektroantrieb












