Sie konnte nicht bei ihr sein
Moderatorin Monica Lierhaus trauert um ihre Mutter
30.10.2026 – 09:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Monica Lierhaus muss den Verlust ihrer Mutter verkraften. Die Moderatorin konnte sich nicht von ihr verabschieden.
Hinter Monica Lierhaus liegen schwere Monate. Während ihre Mutter Sigrid „Siggi“ Lierhaus im Sterben lag, kämpfte sie selbst in einer Klinik um ihre Mobilität. Mit der „Bild“ hat sie nun darüber gesprochen.
Sigrid Lierhaus starb am 30. Juli im Alter von 82 Jahren in ihrem Zuhause. Monica Lierhaus war zu diesem Zeitpunkt noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ein letzter Abschied blieb ihr verwehrt.
Die 56-Jährige beschreibt ihre Mutter als „der selbstloseste Mensch, den ich kannte“. „Sie hat alles für die Familie getan und war immer für uns da. All die Jahre, in denen ich beruflich in der ganzen Welt unterwegs war, war sie in stundenlangen Telefonaten meine Verbindung nach Hause“, so der TV-Star. Ihr Tod hinterlasse „ein gewaltiges Loch in unsere Familie“. Es sei jedoch ein Trost, dass sie nun nicht mehr leiden müsse.
Sigrid Lierhaus hatte seit sechs Jahren an Parkinson gelitten, im vergangenen Jahr war die Krankheit rasant fortgeschritten. Monicas Lierhaus‘ Schwester Eva Lierhaus kommt in dem Interview ebenfalls zu Wort und schildert die letzten Monate: „Die letzten zwölf Wochen waren wirklich hart und wurden für die Familie zu einer besonders schweren Zeit.“
Monica Lierhaus musste selbst zweimal operiert werden
Ausgerechnet in dieser Phase hatte Monica Lierhaus einen Unfall: Sie stürzte, brach sich den Oberschenkelhals und musste zweimal operiert werden. Vier Wochen lang konnte sie ihr Bein nicht bewegen. „Monicas Klinikaufenthalt verlief parallel mit dem Sterbeverlauf unserer Mutter“, erklärte Eva Lierhaus. Am 24. Juli wurde Monica Lierhaus aus der Klinik entlassen, sechs Tage später starb ihre Mutter. Ihr Bruder und ihre Schwester waren in diesem Moment bei ihr, sie nicht.
Im August startete Monica Lierhaus mit einer ambulanten Reha und trainierte täglich drei bis vier Stunden. Ihr Ziel war klar: Bei der Beerdigung ihrer Mutter im September wollte sie nicht im Rollstuhl sitzen, sondern auf eigenen Beinen stehen und die Grabrede persönlich halten.










