
Ein Blick in die Details dürfte die Stimmung von Deutschlands Autobauern dämpfen: Diese verbuchten laut Statistischem Bundesamt im Dezember einen Rückgang beim Auftragseingang in Höhe von minus 6,3 Prozent. Auch im „Sonstigen Fahrzeugbau“ (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge) sanken die Auftragseingänge um 18,7 Prozent gegenüber dem hohen Niveau des Vormonats. Dennoch habe es auch hier wieder „umfangreiche Großaufträge“ gegeben, erklärte das Statistische Bundesamt.
Und wer trieb das insgesamt gestiegene Ordervolumen? „Die stärkste Nachfragedynamik kam erneut aus dem Inland“, hob das Wirtschaftsministerium hervor. Während die Orders aus der Eurozone verglichen mit November leicht zurückgingen, zog gleichwohl auch die Nachfrage aus Ländern außerhalb der Eurozone im Dezember kräftig an. Die Auftragseingänge aus dem Ausland entwickelten sich aber „angesichts der handels- und geopolitischen Unwägbarkeiten tendenziell schwächer und unter stärkeren Schwankungen“, erläuterte das Ministerium.
„Besonders das Plus bei den Bestellungen aus EU-Drittstaaten zeigt, wie wichtig es für die deutsche Industrie ist, über weitere Freihandelsabkommen neue Märkte besser zu erschließen“, fügte Zenzen hinzu. Zugleich wies er darauf hin, dass die Industrie weiter unter „großen strukturellen Problemen“ leide. Weitere Reformschritte der Regierung seien hier unerlässlich.











