Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Diese sind im Arbeitsrecht zulässig

Diese sind im Arbeitsrecht zulässig

März 4, 2026
Schlagerstar meldet sich nach Fehlgeburt zurück

Schlagerstar meldet sich nach Fehlgeburt zurück

März 4, 2026
Ungewöhnliche Sichtung am Hafen – Retter im Einsatz

Ungewöhnliche Sichtung am Hafen – Retter im Einsatz

März 4, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Deutschlands Grenze zur Schweiz: Hier sterben Patienten eher
Gesundheit

Deutschlands Grenze zur Schweiz: Hier sterben Patienten eher

By zeit-heute.deJanuar 12, 20263 Mins Read
Deutschlands Grenze zur Schweiz: Hier sterben Patienten eher
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Mangel in Krankenhäusern

Warum Patienten in bestimmten Regionen eher sterben

Von reuters, t-online, lz

12.01.2026 – 11:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Pflegepersonal in Krankenhäusern: Es übernimmt viele essenzielle Aufgaben. (Quelle: gorodenkoff/getty-images-bilder)

Pflegekräfte fehlen fast überall – aber an Deutschlands Grenze zur Schweiz ist der Mangel besonders gravierend. Dort sterben inzwischen mehr Patienten als im Rest der Republik.

Ob nach einer Operation, bei schweren Krankheiten oder in der Notaufnahme: Pflegefachkräfte spielen eine zentrale Rolle im Krankenhaus. Doch genau diese fehlen vielerorts. Der Deutsche Pflegerat warnt, dass bereits jetzt rund 17.600 Stellen fehlen – Tendenz steigend.

Besonders kritisch ist die Lage in Regionen, die an die Schweiz grenzen. Denn dort wandern besonders viele Pflegekräfte ab. Eine neue Studie des Münchner Ifo-Instituts und des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt jetzt, dass der Mangel an Pflegekräften die Sterbewahrscheinlichkeit teils dramatisch erhöht.

Laut der Studie verloren deutsche Krankenhäuser in der Grenzregion zur Schweiz im Schnitt rund zwölf Prozent ihres Pflegepersonals im Vergleich zu ähnlichen Kreisen im Landesinneren. Mit jedem Prozentpunkt weniger Pflegekräfte stieg die Sterblichkeit der Patienten um 0,4 Prozent. Insgesamt erhöhte sich die Sterbewahrscheinlichkeit in diesen Kliniken also um 4,4 Prozent.

„Der Pflegekräftemangel wirke sich vor allem auf ältere Patientinnen und Patienten sowie Notfälle aus“, sagte Studienautor Oliver Schlenker vom ZEW. Besonders stark betroffen waren Menschen mit lebensbedrohlichen Erkrankungen: Bei Herzinfarktpatienten stieg die Sterblichkeit um 17,7 Prozent, bei Sepsis um 11,6 Prozent.

Verbunden mit der erhöhten Sterberate stagnierte die Lebenserwartung in den betroffenen Grenzregionen – während diese im Rest Deutschlands stieg. „Die Lebenserwartung in der Grenzregion sank um etwa 0,3 statistische Lebensjahre im Vergleich zu ähnlichen Kreisen im Landesinneren“, erklärte Schlenker.

Die Folgen des Personalmangels sind laut Studie für die Patienten deutlich spürbar: Die Pflegeintensität sank in den betroffenen Regionen um rund 0,8 Prozent pro Patient. Zudem mussten Kliniken beginnen, Operationen zu priorisieren – also weniger dringliche Eingriffe zu verschieben oder ganz zu streichen. Insgesamt sank die Wahrscheinlichkeit für eine Operation um ein Prozent.

Die Ursache für die Abwanderung ist den Studienautoren zufolge klar: Seit 2011 zieht es viele deutsche Pflegekräfte in die benachbarte Schweiz. Dort verdienen sie deutlich besser – unter anderem wegen des starken Schweizer Franken. Gleichzeitig stagnieren die Tariflöhne in deutschen Kliniken, während die Lebenshaltungskosten vergleichsweise stabil blieben. So verdienen Krankenpfleger in Deutschland nach dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit etwa 4.000 bis 5.000 Euro im Monat, während es in der Schweiz etwa 6.500 bis 9.000 Euro sind.

Diese Kombination mache den Stellenwechsel insbesondere für examinierte Pflegefachkräfte attraktiv, heißt es in der Studie.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Warnung vor Honigpaste – Potenzmittel enthalten

Warnung vor Honigpaste – Potenzmittel enthalten

Ursachen und Symptome der Gesichtslähmung

Ursachen und Symptome der Gesichtslähmung

Qualitätsmängel und Nebenwirkungen auf Rekordhoch

Qualitätsmängel und Nebenwirkungen auf Rekordhoch

Impfen ja oder nein? Quote in Deutschland nicht optimal

Impfen ja oder nein? Quote in Deutschland nicht optimal

Impfung kann das Krebsrisiko deutlich senken

Impfung kann das Krebsrisiko deutlich senken

Bei Frauen oft erst spät entdeckt

Bei Frauen oft erst spät entdeckt

Gicht-Medikament schützt jetzt auch das Herz

Gicht-Medikament schützt jetzt auch das Herz

Juckreiz am ganzen Körper nachts: Was für Ursachen dahinterstecken

Juckreiz am ganzen Körper nachts: Was für Ursachen dahinterstecken

Was Kiefer und Zähne damit zu tun haben

Was Kiefer und Zähne damit zu tun haben

Redakteurfavoriten
Schlagerstar meldet sich nach Fehlgeburt zurück

Schlagerstar meldet sich nach Fehlgeburt zurück

März 4, 2026
Ungewöhnliche Sichtung am Hafen – Retter im Einsatz

Ungewöhnliche Sichtung am Hafen – Retter im Einsatz

März 4, 2026
Freilandmuseum Bad Windsheim öffnet im März

Freilandmuseum Bad Windsheim öffnet im März

März 4, 2026
Wahlumfragen zur Landtagswahl Baden-Württemberg: Knappes BW-Wahl-Rennen

Wahlumfragen zur Landtagswahl Baden-Württemberg: Knappes BW-Wahl-Rennen

März 4, 2026
Neueste
Red-Bull-Pilot Max Verstappen kritisiert neue Autos

Red-Bull-Pilot Max Verstappen kritisiert neue Autos

März 4, 2026
Eterna-Insolvenz in Passau: Kult-Hemdenhersteller stellt Betrieb ein

Eterna-Insolvenz in Passau: Kult-Hemdenhersteller stellt Betrieb ein

März 4, 2026
Das macht die Ex-ProSieben-Talkmasterin heute

Das macht die Ex-ProSieben-Talkmasterin heute

März 4, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.