In Tirol
Deutscher Wanderer stürzt vor den Augen seiner Angehörigen ab
14.08.2026 – 00:30 UhrLesedauer: 1 Min.
In den Zillertaler Alpen endet eine Bergtour tödlich. Die Begleiter des Mannes werden zu Augenzeugen.
In den Zillertaler Alpen bei Mayrhofen ist ein 36-jähriger Wanderer aus dem Hochsauerlandkreis bei einer Bergtour tödlich verunglückt. Das teilte die österreichische Polizei mit.
Der Mann war mit seinem Schwiegervater und zwei Schwägern auf die Mörchnerscharte gewandert. Das Bergjoch liegt auf mehr als 2.800 Metern Höhe. Die gesamte Gruppe stammt aus Nordrhein-Westfalen.
Während des Abstiegs soll der 36-Jährige auf einem schmalen Pfad den Halt verloren haben. Er sei aus dem Gleichgewicht gekommen und habe sich nicht mehr an einem Stahlseil festhalten können, wie die österreichische Polizei mitteilte. Der Mann stürzte demnach 50 bis 100 Meter über felsiges Gelände in die Tiefe.
Einer der Begleiter alarmierte die Rettungskräfte. Die anderen stiegen zu dem Verunglückten ab und versuchten, ihn wiederzubeleben. Weder sie noch das Team eines Notarzthubschraubers konnten den Mann reanimieren. Er starb an der Unfallstelle.
Ein Polizeihubschrauber barg den Toten mit einem Seil. Nach Angaben des Österreichischen Alpenvereins kommt es auf Bergtouren besonders häufig während des Abstiegs zu Unfällen. In dieser Phase lasse die Konzentration oft nach, zudem nehme die Erschöpfung zu.










