
Entsprechend bedient war auch Damen-Bundestrainer Torben Beltz. „Natürlich sind wir ein bisschen geknickt, dass nach der zweiten Runde alle Deutschen draußen sind“, sagte Beltz. „Es hat dieses Jahr nicht gereicht, so wie wir es wollten“, ergänzte Beltz und wagte den Blick in die nahe Zukunft: „Wir hoffen, dass wir durch Arbeit und Training in den nächsten Wochen nach vorn kommen und dass es dann in Paris besser aussieht.“
Der Abstand zu anderen Nationen erscheint derzeit sehr groß. Etwa von Tschechien, wo seit mehr als einem Jahrzehnt zahlreiche talentierte Spielerinnen an die Weltspitze herangeführt werden, will sich Beltz auch gewisse Dinge abschauen. „Natürlich guckt man sich an, wie die trainieren, und versucht, mit den Trainern in den Austausch zu gehen“, sagte der einstige Erfolgscoach der dreimaligen Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber.
Inglis hingegen konnte ihr Glück nach dem dreieinhalbstündigen Match kaum fassen. „Als ich hierherkam, hatte ich seit sechs Wochen kein Match mehr gespielt. Ich hatte keine hohen Erwartungen. Ich wusste, dass ich gut spielen kann. Aber davon hätte ich nicht zu träumen gewagt“, sagte die 28-Jährige. Nun winkt ihr in der dritten Runde der Vergleich mit einer der schillerndsten Spielerinnen auf der Tour, Naomi Osaka. Das ist der Stoff, aus dem australische Tennis-Träume sind.











