Nach kurzer Krankheit
DDR-Skistar Eberhard Riedel mit 88 Jahren gestorben
07.04.2026 – 12:17 UhrLesedauer: 1 Min.
Eberhard Riedel nahm für die DDR an drei Olympischen Winterspielen teil, schrieb zudem 1961 Sportgeschichte. Im Alter von 88 Jahren ist er an Ostern gestorben.
Der erfolgreichste alpine Skirennläufer der DDR ist tot. Eberhard Riedel ist am Ostersonntag nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 88 Jahren gestorben. Sein Sohn Peter hat den Tod in einem Nachruf auf seiner Website bekanntgegeben.
Riedel hatte 1961 Geschichte geschrieben, als er überraschend den Riesenslalom im Schweizer Adelboden gewann. Zudem nahm er an drei Olympischen Winterspielen teil – 1960 in Squaw Valley, 1964 in Innsbruck und 1968 in Grenoble. Seine beste olympische Platzierung war Rang 13 im Slalom in Grenoble.
Über seinen Vater schrieb Peter Riedel: „Er war kein lauter Mensch, keiner, der sich in den Vordergrund drängte. Er arbeitete, trainierte und kämpfte – still, konsequent und mit einem tiefen Respekt vor seinem Sport und seinen Mitstreitern.“
Nach der Einstellung der Förderung für den alpinen Skisport beendete Riedel seine Karriere. Nach einem Studium in Leipzig arbeitete er als Trainer im Fußball und Skispringen. In Oberwiesenthal betreute er kurzzeitig den späteren Skisprung-Olympiasieger Jens Weißflog.
Außerdem schrieb Peter Riedel: „Ich habe mich im Krankenhaus noch von ihm verabschieden und ihm viele Sachen, die mir noch auf dem Herzen gelegen sind, sagen können.“ Die Beerdigung werde im Rahmen der Familie stattfinden. Riedels ausdrücklicher Wunsch sei es gewesen, von Blumenspenden abzusehen und stattdessen den ASC Oberwiesenthal mit einer Spende zu unterstützen.











