
„Bayerischer Hof“
Das ist das Hotel, auf das drei Tage lang die Welt blickt
13.02.2026 – 13:50 UhrLesedauer: 3 Min.
Die Welt schaut nach München: Im Nobel-Hotel „Bayerischer Hof“ findet die Sicherheitskonferenz statt. Manche zahlen horrende Summen, um dabei zu sein.
Es ist eng. Und es ist stickig. Aber das schreckt Vertreter aus Politik und Wirtschaft offenbar nicht ab, wenn sie sich drei Tage lang im Hotel „Bayerischer Hof“ zur Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) treffen. Der Vorstoß, die MSC zu verlegen, etwa in die Messehallen auf dem alten Flughafen in Riem, versandete. Lediglich weitere Räume im benachbarten Haus „Rosewood“ wurden angemietet.
Angefangen hatte alles 1963 als Wehrkundetagung in München, längst werden im „Bayerischen Hof“ drei Tage lang geostrategische Fragen erörtert – historische Momente inklusive. Der damalige Außenminister Joschka Fischer (Grüne) fasste 2003 seine Kritik am US-Einsatz im Irak mit den Worten zusammen: „I’m not convinced“ („Ich bin nicht überzeugt“). Der russische Staatschef Wladimir Putin legte 2007 seine Abrechnung mit dem Westen vor. Und US-Vize JD Vance kritisierte im Vorjahr den Ausschluss der AfD.
Die Tagung im „Bayerischen Hof“ bietet Weltpolitik im Reagenzglas. t-online blickt auf den Veranstaltungsort.
Der „Bayerische Hof“ bietet nach eigenen Angaben 337 Zimmer. „Großzügige Suitenensembles auf dem Panorama Floor sowie im historischen Palais Montgelas“, heißt es nicht unbescheiden.
In der vierten Generation wird das Hotel von der Familie Volkhardt geführt. 1897 übernahm die Familie das Haus – vor mehr als 125 Jahren.
Seit 1992 ist Innegrit Volkhardt die Chefin. Sie ließ Foyer und Suiten von renommierten Designern gestalten, richtete eine luxuriöse Wellnesslandschaft und die dekorative Falk’s Bar ein, an deren blau beleuchtetem Tresen sich die Gäste näherkommen.











