Es ist ein Partyspiel
Berliner Jury einig: Das ist das beste Spiel des Jahres
12.07.2026 – 21:03 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Jury hat in Berlin die Gewinner des Spiels des Jahres 2026 gekürt. Dabei schreibt ein Entwickler Preisgeschichte.
Das Partyspiel „Dito!“ hat den Hauptpreis beim „Spiel des Jahres“ 2026 gewonnen. Eine Kritikerjury zeichnete das Brettspiel des indonesischen Autors Martin Ang in Berlin aus. Ebenfalls vergeben wurden die Preise in den Kategorien „Kinderspiel des Jahres“ und „Kennerspiel des Jahres“.
Bei „Dito!“ (Game Factory) geht es darum, die Gedanken der Mitspieler zu erahnen. Alle Teilnehmer denken sich zu einer Oberkategorie Begriffe aus und tragen diese in ein Bingo-ähnliches Tableau ein. Wer mit seinen Begriffen die Eintragungen der anderen trifft, bekommt Punkte. Laut Jury-Begründung bietet das Spiel die Möglichkeit, die Mitspieler besser kennenzulernen: „Wissen ist nicht gefragt, sondern Verständnis für die Sicht der anderen – und ein taktisches Gespür für die beste Platzierung der Begriffe.“
Auch besondere Auszeichnung vergeben
Den Preis „Kinderspiel des Jahres“ erhielt „Die Insel der Mookies“ des französischen Autors Florian Sirleix (Kosmos/Scorpion Masqué). Das Spiel ist für genau zwei Personen ausgelegt. Als „Kennerspiel des Jahres“, das sich an erfahrenere Spieler richtet, wurde „Rebirth“ des deutschen Entwicklers Reiner Knizia (Frosted Games/Mighty Boards) ausgezeichnet.
Für Knizia ist es eine besondere Auszeichnung: 2008 hatte er bereits zwei Preise in derselben Runde gewonnen, als „Keltis“ zum „Spiel des Jahres“ und „Wer war“s?“ zum „Kinderspiel des Jahres“ gekürt wurde. Mit dem „Kennerspiel des Jahres“ hat er nun als erster Preisträger überhaupt Auszeichnungen in allen drei Kategorien gesammelt. Die Jury wählte die diesjährigen Sieger aus einer Rekordzahl von 571 Neuerscheinungen. Den Hauptpreis vergibt der Verein „Spiel des Jahres“ seit mehr als 45 Jahren.











