Wichtig ist jedoch: Ein Regional-Label sagt in der Regel nichts über die Tierhaltung aus. In manchen Fällen bedeutet die Angabe „aus der Region“ lediglich, dass das Fleisch dort verarbeitet oder verpackt wurde.
Das Tier selbst kann unter Umständen aus einer anderen Region oder sogar aus dem Ausland stammen. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Angaben auf der Verpackung oder auf ergänzende Informationen des Herstellers.
Neben Bio- und Herkunftssiegeln gibt es auch Labels, die sich speziell auf bessere Haltungsbedingungen für Tiere konzentrieren. Diese sogenannten Tierwohl-Labels sollen zeigen, dass bei der Haltung bestimmte Standards eingehalten wurden, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Dazu gehören beispielsweise mehr Platz im Stall, Beschäftigungsmöglichkeiten für die Tiere oder Zugang zu frischer Luft und Außenbereichen.
Die verschiedenen Siegel auf Fleischverpackungen können eine hilfreiche Orientierung beim Einkauf bieten. Allerdings verfolgen sie unterschiedliche Ziele. Einige Labels informieren vor allem über die Herkunft eines Produkts, andere über die Haltungsbedingungen der Tiere oder über ökologische Landwirtschaft. Deshalb lohnt es sich, die Bedeutung der einzelnen Kennzeichnungen genauer zu kennen.
Wer beim Fleischkauf Wert auf Tierwohl, Umweltaspekte oder regionale Herkunft legt, sollte deshalb mehrere Informationen auf der Verpackung berücksichtigen. Eine Kombination aus Haltungsform, Bio-Siegel und Herkunftsangaben kann helfen, die Unterschiede zwischen den Produkten besser einzuschätzen.











