Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
Frau findet 20 Stangen Dynamit in Tiefkühltruhe

Frau findet 20 Stangen Dynamit in Tiefkühltruhe

Juni 5, 2026
Blutvergiftung nach Mückenstich: Mögliche Warnsignale und Risiko

Blutvergiftung nach Mückenstich: Mögliche Warnsignale und Risiko

Juni 5, 2026
Nur 5 Prozent Haselnuss – Kritik

Nur 5 Prozent Haselnuss – Kritik

Juni 5, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Darum nimmt man ihn kaum wahr
Gesundheit

Darum nimmt man ihn kaum wahr

By zeit-heute.deJuni 5, 20262 Mins Read
Darum nimmt man ihn kaum wahr
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Einfach erklärt

Eigener Körpergeruch: Darum nimmt man ihn kaum wahr


Aktualisiert am 05.06.2026 – 07:10 UhrLesedauer: 2 Min.

2167733682Vergrößern des Bildes

Ob Schweiß oder Lieblingsparfüm: Der Mensch kann etwa 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden. (Quelle: FabrikaCr/getty-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Schweiß nach dem Sport, Parfüm am Morgen oder ein Hauch Deo: Was andere an uns sofort riechen, merken wir selbst oft nicht. Doch warum ist das so?

Obwohl unser Geruchssinn sehr fein ist, ignorieren wir unseren eigenen Körpergeruch meist völlig. Der Grund dafür liegt nicht in der Nase, sondern im Gehirn: Es blendet vertraute Gerüche nach kurzer Zeit einfach aus – ein Phänomen, das in der Fachsprache als olfaktorische Adaption bezeichnet und auch mit dem Gewöhnungseffekt erklärt wird.

Unser Gehirn filtert, was wir riechen

Denn: Was ständig da ist, wird vom Gehirn als unwichtig eingestuft und unterdrückt. Dieses Prinzip kennt man auch aus anderen Sinnesbereichen: So spürt man etwa die eigene Kleidung auf der Haut ebenfalls nur kurz, danach wird sie vom Gehirn ausgeblendet.

Im Fall von Gerüchen passiert das besonders schnell. Schon nach wenigen Minuten gewöhnt sich das Riechzentrum im Gehirn an einen Duft, den wir dauerhaft einatmen, etwa unseren eigenen Schweiß oder das Parfüm, das wir morgens aufgetragen haben. Die Riechrezeptoren in der Nase sind dabei weiterhin aktiv, aber die Weiterleitung der Information wird herunterreguliert. Das Gehirn sagt sinngemäß: „Kenne ich schon – uninteressant.“

Was das mit Überleben zu tun hat

Diese Geruchsanpassung ist kein Zufall, sondern ein biologisch sinnvoller Mechanismus. Würden wir alle Gerüche ständig bewusst wahrnehmen, wäre unser Gehirn schnell überfordert. Die permanente Wahrnehmung des Eigengeruchs könnte sogar die Reaktion auf neue, potenziell gefährliche Gerüche behindern, etwa Rauch, Gas oder verdorbene Lebensmittel.

Geruchsforscher erklären dieses Phänomen daher als selektive Aufmerksamkeit der Nase: Unser Körper blendet Unwichtiges aus, um Wichtiges schneller erkennen zu können.

  • Lesen Sie auch: Warum wir unsere eigene Nase nicht sehen können

Was bedeutet das für die Körperhygiene?

Gerade bei Körpergerüchen hat die olfaktorische Adaption einen Haken: Wer sich an seinen eigenen Schweißgeruch gewöhnt hat, nimmt ihn selbst kaum noch wahr – auch wenn andere ihn deutlich riechen. Darum kann man bei der Körperpflege nicht allein dem eigenen Riechsinn vertrauen.

Und auch der umgekehrte Fall tritt ein: Manche Menschen nehmen ihren Eigengeruch übermäßig stark wahr und leiden darunter, obwohl andere ihn gar nicht oder nur marginal registrieren. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer Osmophobie. Viele Betroffene empfinden zudem eine übersteigerte Angst vor Körpergerüchen.

1193064559Vergrößern des Bildes
Nachteil der olfaktorischen Gewöhnung: Menschen mit starkem Körpergeruch bemerken ihn selbst oft nicht. (Quelle: PeopleImages/getty-images-bilder)
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Blutvergiftung nach Mückenstich: Mögliche Warnsignale und Risiko

Blutvergiftung nach Mückenstich: Mögliche Warnsignale und Risiko

Warum Blasenentzündungen auch im Sommer auftreten

Warum Blasenentzündungen auch im Sommer auftreten

Schnaps-Steuer steigt um 30 Prozent – Änderungen für 2027

Schnaps-Steuer steigt um 30 Prozent – Änderungen für 2027

So kann sie auch Herzpatienten helfen

So kann sie auch Herzpatienten helfen

Was dahinterstecken kann und was hilft

Was dahinterstecken kann und was hilft

Wie lange sollte man im Alter von 25 bis 35 Jahren schlafen?

Wie lange sollte man im Alter von 25 bis 35 Jahren schlafen?

Allergie erkennen, behandeln und vorbeugen

Allergie erkennen, behandeln und vorbeugen

Was gegen Druck auf den Ohren hilft

Was gegen Druck auf den Ohren hilft

Mehr als jeder Dritte kämpft mit Schlafproblemen

Mehr als jeder Dritte kämpft mit Schlafproblemen

Redakteurfavoriten
Blutvergiftung nach Mückenstich: Mögliche Warnsignale und Risiko

Blutvergiftung nach Mückenstich: Mögliche Warnsignale und Risiko

Juni 5, 2026
Nur 5 Prozent Haselnuss – Kritik

Nur 5 Prozent Haselnuss – Kritik

Juni 5, 2026
Cadillac verkauft nur zwei Autos in Deutschland

Cadillac verkauft nur zwei Autos in Deutschland

Juni 5, 2026
Deutsche Fußballerinnen wollen WM-Ticket gegen Norwegen lösen

Deutsche Fußballerinnen wollen WM-Ticket gegen Norwegen lösen

Juni 5, 2026
Neueste
ZDF-Politbarometer sieht FDP bei 3 Prozent – Kubicki gibt 10 Prozent vor

ZDF-Politbarometer sieht FDP bei 3 Prozent – Kubicki gibt 10 Prozent vor

Juni 5, 2026
Qualifikantin Maja Chwalinska ist jetzt Millionärin

Qualifikantin Maja Chwalinska ist jetzt Millionärin

Juni 5, 2026
Gäste der Sendung heute Abend

Gäste der Sendung heute Abend

Juni 5, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.