Close Menu
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Trending
DHB-Team vor Handball-EM 2026 in Sorge um Olympia-Held

DHB-Team vor Handball-EM 2026 in Sorge um Olympia-Held

Januar 13, 2026
DSDS-Star schlief am Wochenende im Auto

DSDS-Star schlief am Wochenende im Auto

Januar 13, 2026
So lange braucht die Bearbeitung der Steuerklärung

So lange braucht die Bearbeitung der Steuerklärung

Januar 13, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Webgeschichten
Facebook X (Twitter) Instagram
Zeit Heute
Abonnieren
  • Startseite
  • Deutschland
  • Politik
  • Wirtschaft
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Panorama
  • Leben
  • Mobilität
  • Digital
  • Sport
  • Mehr
    • Webgeschichten
    • Trending
    • Pressemitteilung
Home » Darum nimmt man ihn kaum wahr
Gesundheit

Darum nimmt man ihn kaum wahr

Von zeit-heute.deDezember 8, 20253 Min Gelesen
Darum nimmt man ihn kaum wahr
Aktie
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email
Darum nimmt man ihn kaum wahr

Einfach erklärt

Eigener Körpergeruch: Darum nimmt man ihn kaum wahr


Aktualisiert am 08.12.2025 – 15:49 UhrLesedauer: 2 Min.

2167733682Vergrößern des Bildes

Ob Schweiß oder Lieblingsparfüm: Der Mensch kann etwa 10.000 verschiedene Gerüche unterscheiden. (Quelle: FabrikaCr/getty-images-bilder)

Schweiß nach dem Sport, Parfüm am Morgen oder ein Hauch Deo: Was andere an uns sofort riechen, merken wir selbst oft nicht. Doch warum ist das so?

Obwohl unser Geruchssinn sehr fein ist, ignorieren wir unseren eigenen Körpergeruch meist völlig. Der Grund dafür liegt nicht in der Nase, sondern im Gehirn: Es blendet vertraute Gerüche nach kurzer Zeit einfach aus – ein Phänomen, das in der Fachsprache als olfaktorische Adaption bezeichnet und auch mit dem Gewöhnungseffekt erklärt wird.

Denn: Was ständig da ist, wird vom Gehirn als unwichtig eingestuft und unterdrückt. Dieses Prinzip kennt man auch aus anderen Sinnesbereichen: So spürt man etwa die eigene Kleidung auf der Haut ebenfalls nur kurz, danach wird sie vom Gehirn ausgeblendet.

Im Fall von Gerüchen passiert das besonders schnell. Schon nach wenigen Minuten gewöhnt sich das Riechzentrum im Gehirn an einen Duft, den wir dauerhaft einatmen, etwa unseren eigenen Schweiß oder das Parfüm, das wir morgens aufgetragen haben. Die Riechrezeptoren in der Nase sind dabei weiterhin aktiv, aber die Weiterleitung der Information wird herunterreguliert. Das Gehirn sagt sinngemäß: „Kenne ich schon – uninteressant.“

Diese Geruchsanpassung ist kein Zufall, sondern ein biologisch sinnvoller Mechanismus. Würden wir alle Gerüche ständig bewusst wahrnehmen, wäre unser Gehirn schnell überfordert. Die permanente Wahrnehmung des Eigengeruchs könnte sogar die Reaktion auf neue, potenziell gefährliche Gerüche behindern, etwa Rauch, Gas oder verdorbene Lebensmittel.

Geruchsforscher erklären dieses Phänomen daher als selektive Aufmerksamkeit der Nase: Unser Körper blendet Unwichtiges aus, um Wichtiges schneller erkennen zu können.

Gerade bei Körpergerüchen hat die olfaktorische Adaption einen Haken: Wer sich an seinen eigenen Schweißgeruch gewöhnt hat, nimmt ihn selbst kaum noch wahr – auch wenn andere ihn deutlich riechen. Darum kann man bei der Körperpflege nicht allein dem eigenen Riechsinn vertrauen.

Und auch der umgekehrte Fall tritt ein: Manche Menschen nehmen ihren Eigengeruch übermäßig stark wahr und leiden darunter, obwohl andere ihn gar nicht oder nur marginal registrieren. Mediziner sprechen in diesem Zusammenhang von einer Osmophobie. Viele Betroffene empfinden zudem eine übersteigerte Angst vor Körpergerüchen.

Interessanterweise verändert sich der eigene Körpergeruch im Laufe des Lebens, unter anderem durch Hormone. Das geschieht häufig in der Pubertät, während des Menstruationszyklus oder in den Wechseljahren. Auch psychische Faktoren wie Angst oder Stress spielen eine Rolle: Sie aktivieren spezielle Schweißdrüsen (apokrine Drüsen), deren Sekret besonders geruchsintensiv ist.

Wir nehmen unseren Körpergeruch nicht wahr, weil unser Gehirn ihn als bekannt einstuft und ausblendet. Das schützt uns vor Reizüberflutung – birgt aber die Gefahr, wichtige Veränderungen oder unangenehme Gerüche zu übersehen. Umso wichtiger ist es, auf Rückmeldungen von außen zu achten und bei plötzlichen Geruchsveränderungen aufmerksam zu bleiben. Denn auch Krankheiten, etwa Infektionen oder Stoffwechselstörungen, können den Körpergeruch verändern.

Aktie. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Weiter Lesen

Was über die Corona-Variante BA.3.2 bekannt ist

Was über die Corona-Variante BA.3.2 bekannt ist

Deutschlands Grenze zur Schweiz: Hier sterben Patienten eher

Deutschlands Grenze zur Schweiz: Hier sterben Patienten eher

Was Sie bei dieser Kombination beachten sollten

Was Sie bei dieser Kombination beachten sollten

Schon ein Spaziergang am Tag kann das Leben verlängern

Schon ein Spaziergang am Tag kann das Leben verlängern

Welche Viren 2026 zur Pandemie werden könnten

Welche Viren 2026 zur Pandemie werden könnten

Wann die Augen auf einen Hirntumor hinweisen können

Wann die Augen auf einen Hirntumor hinweisen können

Für die Körperpflege ist es nicht egal

Für die Körperpflege ist es nicht egal

Welche Viren 2026 zur Pandemie werden könnten

Diese Viren könnten 2026 zur Pandemie werden

Hautpflege bei Diabetes: Die 5 wichtigsten Tipps

Hautpflege bei Diabetes: Die 5 wichtigsten Tipps

Redakteurfavoriten
DSDS-Star schlief am Wochenende im Auto

DSDS-Star schlief am Wochenende im Auto

Januar 13, 2026
So lange braucht die Bearbeitung der Steuerklärung

So lange braucht die Bearbeitung der Steuerklärung

Januar 13, 2026
Dobrindt will mehr Schlagkraft des Staats

Dobrindt will mehr Schlagkraft des Staats

Januar 13, 2026
Bringt der Afrika-Cup den Terminkalender durcheinander?

Bringt der Afrika-Cup den Terminkalender durcheinander?

Januar 13, 2026
Neueste
ARD-Moderator reagiert nach Kritik an Look

ARD-Moderator reagiert nach Kritik an Look

Januar 13, 2026
Büromarkt 2025 mit starkem Plus – weiter viel Leerstand

Büromarkt 2025 mit starkem Plus – weiter viel Leerstand

Januar 13, 2026
SPD will Lebensfreibetrag von einer Million Euro

SPD will Lebensfreibetrag von einer Million Euro

Januar 13, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Zeit Heute. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Bedingungen
  • Kontakt
  • Werben

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.