In einem Fall, in dem der Beschuldigte „Christian heißt und weißer nicht sein könnte“ mit dem Finger auf Zugewanderte zu zeigen, „das ist wirklich schäbig“, erklärte Steinke. Zudem unterbinde es die Diskussion in der Gesellschaft, die es so dringend brauche. Auch Jura-Studentin Theresia Crone, die selbst Betroffene von digitaler Gewalt ist, kritisierte Merz scharf. Es fühle sich an, als sei ihre Gewalterfahrung ein politisches Instrument, so die 23-Jährige.
Ob auch sie Merz‘ Aussage deplatziert gefunden habe, wollte Miosga von Hubig wissen. Das würde sie so nicht sagen, antwortete die Justizministerin. Der Bundeskanzler habe schließlich auch deutlich gesagt, dass er gegen Gewalt sei. Sie mahnte an, in der Debatte den Blick nicht von den eigentlich wichtigen Punkten abzuwenden.












