
Urteil in Berlin
Abou-Chaker muss Bushido offenbar Millionensumme zahlen
Aktualisiert am 21.01.2026 – 13:15 UhrLesedauer: 1 Min.
Es war einer der spektakulärsten Gerichtsprozesse der vergangenen Jahre in Berlin. Jetzt schuldet Arafat Abou-Chaker laut eines Medienberichts dem Rapper Bushido eine Millionensumme.
Clan-Chef Arafat Abou-Chaker muss dem Rapper Bushido über eine Million Euro zahlen. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eine entsprechende Entscheidung des Berliner Kammergerichts. Die genaue Summe beträgt demnach 1,78 Millionen Euro plus die Gerichtskosten. Am Dienstag habe das Gericht die Berufung Abou-Chakers in dem Prozess gegen den Rap-Musiker zurückgewiesen, so dass die Zahlung fällig wurde, so „Bild“ weiter.
Hintergrund ist der mehrere Jahre andauernde Streit zwischen dem Clan-Chef und dem Rapper. Dabei ging es vor allem um die Frage, ob und inwiefern Abou-Chaker gleichberechtigter Geschäftspartner oder nur Manager von Bushido tätig war.
Dabei hatte Abou-Chaker behauptet, es habe eine entsprechende Vereinbarung als Geschäftspartner gegeben. Laut dieser habe er an Bushidos Einnahmen aus Plattenverkäufen und Konzerten beteiligt werden müssen. Im Gegenzug habe er Kontakte in die Musikszene aufbauen und als Beschützer von Bushido agieren sollen.
Das Kammergericht entschied nun offenbar anders. Laut „Bild“ nannten die Richter einen Management-Vertrag zwischen den einstigen Verbündeten „sittenwidrige Knebelung“. laut dieses Vertrages war Abou-Chaker etwa mit 30 Prozent an den Einnahmen Bushidos beteiligt.










