
Später wurde die DNS des Exemplars von der University in California, Davis untersucht. Das Ergebnis: Das Muttertier war wohl ein Kojote, der Vater ein mexikanischer Wolf. Damit wäre der Chupacabra eine Art Wolfskojote.
Die Kryptozoologie, die sich mit Tieren befasst, für deren Existenz es nur zweifelhafte Belege gibt, fand aber noch mehr heraus. So hatte der Wolfskojote wahrscheinlich kein Fell, da er an der Hauterkrankung Sarkoptesräude litt. Dabei beißen sich Räudemilben durch die Haut des betroffenen Tieres, was einen so starken Juckreiz auslöst, dass die Tiere sich lecken, beißen, kratzen und dadurch ihr Fell verlieren. Ihre Haut wird so immer dicker, weshalb die Tiere oft aussehen, als hätten sie eine Art Elefantenhaut.
Und auch die Theorie, dass der Chupacabra Tieren das Blut wie ein Vampir aussaugen würde, wurde widerlegt. So waren seine angeblichen Opfer, die Hühner und Ziegen, gar nicht ausgeblutet oder blutleer. Zudem könne er sich allein aufgrund seiner Größe schon gar nicht nur von Blut ernähren. Vielmehr handelte es sich bei den angeblichen Chupacabras wohl eher um von der Räude geschwächte Tiere, die keine Wildtiere mehr jagen konnten und daher eingesperrte Nutztiere überwältigten.
Die Faszination für den Chupacabra haben sich auch schon ein paar Filme und Fernsehserien zunutze gemacht. Unter anderem tauchte das Fabelwesen in folgenden Produktionen auf:











