
Büroserie im Kino
„Ich bin nicht von Geburt Stromberg-Darsteller“
01.12.2025 – 05:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Zehn Jahre nach dem letzten Film kehrt Christoph Maria Herbst als Stromberg zurück – und erklärt, warum er die Rolle nie losgeworden ist.
Zehn Jahre nach dem vermeintlichen Abschied schlüpft der Kölner Schauspieler Christoph Maria Herbst noch einmal in die Rolle des Büro-Ekels Bernd Stromberg. Am 4. Dezember startet „Stromberg – Wieder alles wie immer“ in den Kinos. Im Interview mit der „Berliner Morgenpost“ sprach der in Köln lebende Schauspieler über sein Verhältnis zu der Kultfigur – und machte deutlich, dass er sich nie auf sie reduzieren lassen wollte.
„Mit Stromberg hätte ich faul und reich werden können, aber ich hätte dann irgendwann nicht mehr in den Spiegel gucken können“, sagte der 59-Jährige. Und stellte klar: „Ich bin nicht von Geburt Stromberg-Darsteller, ich bin Menschendarsteller.“
Die Rückkehr sei „ein Geschenk und ein Zufall“ gewesen. Autor Ralf Husmann habe „eine belastbare Idee“ gehabt, er selbst habe „Bock“ gehabt. „Diese beiden Energien trafen aufeinander.“
Auch Bjarne Mädel, Oliver Wnuk, Diana Staehly und Milena Dreissig sind wieder dabei. „Die mussten wir auch nicht lange bitten“, so Herbst. „Jeder wird Ihnen sagen: Die Stromberg-Zeit war die beste Zeit.“
Für die Rolle ließ sich Herbst erneut den charakteristischen Bart wachsen – obwohl er ihn „natürlich eine Katastrophe“ findet. „Die Stromberg-Fresse ist halt ein Wiedererkennungswert. Geradezu ikonographisch.“











