„Völlig unerwartet“
Jetzt spricht ein enger Freund von Christian Ulmen
Aktualisiert am 22.03.2026 – 14:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Die schweren Vorwürfe gegen Christian Ulmen haben für ihn Konsequenzen. Auch ein Freund des Schauspielers bezieht nun Stellung.
Eine weitere Person distanziert sich von Christian Ulmen. Die Ex-Frau des Schauspielers, Collien Fernandes, hat vor wenigen Tagen schwere Vorwürfe gegen ihn erhoben. Die Öffentlichkeit solidarisiert sich größtenteils mit der 44-Jährigen, auch von vielen Prominenten erhielt sie in den vergangenen Tagen Zuspruch. Unterdessen verliert Christian Ulmen Kollegen und Werbepartner. Und jetzt auch einen Freund.
Christian Ulmen und Benjamin von Stuckrad-Barre verband eine enge Beziehung, die über gemeinsame Arbeitsprojekte hinausging. In einem Statement, das dem „Spiegel“ vorliegt, spricht der Autor von einer „engen Freundschaft“. Diese sei aber nun nach fast 30 Jahren vorbei. „Ich muss mich hier ganz klar von meinem Freund Christian distanzieren“, heißt es in der Stellungnahme. Er stehe hinter Collien Fernandes, dem mutmaßlichen Opfer von Christian Ulmen.
Die Enthüllungen hätten den 51-Jährigen „völlig unerwartet“ getroffen. Er befinde sich in einem „Schockzustand“ und er sei weit davon entfernt, „das alles zu begreifen“. Er erklärt: „Als ich nun die Schilderungen Colliens las, und diese mir dort und anderswo gut belegt erschienen, war das auf mehreren Ebenen eine immense Erschütterung. Digitale sexualisierte Gewalt ist Gewalt. Und bei Gewalt endet alles, wirklich alles.“
Stuckrad-Barre sagt weiter: „Mit meinem Freund Christian konnte ich das ihm vorgeworfene entwürdigende Verhalten zwar überhaupt nicht zusammenbringen, ich muss das aber jetzt tun, das ist die Lage.“ Genau hier sieht er auch ein grundlegendes Problem: „Dass wir, vor allem wir Männer, uns einen Satz wirklich abgewöhnen müssen: ‚Das kann ich mir nicht vorstellen.'“ Es sei an den Männern, endlich anzuerkennen, welche Gefahr von ihrem Geschlecht ausgehe. „Und dass die Täter eben nicht nur irgendwelche düsteren Gestalten aus Statistiken sind, sondern dass darunter auch Menschen sind, die wir bewundern oder lieben.“











